Dossier 80

Feindbilder und Konflikteskalation

Bis zum Frühjahr 2011 galt der syrische Präsident Bashar al-Assad in seinem eigenen Land ebenso wie international als Hoffnungsträger für einen Aufbruch im Land. Inzwischen haben sich die vorherrschende Syrienberichterstattung und damit die öffentliche Wahrnehmung ganz auf die Dämonisierung seiner Person zugespitzt; er gilt nun als »Schlächter von Damaskus«, und viele glauben, der Syrienkonflikt wäre schon fast gelöst, würde Assad rasch das Schicksal von Saddam Hussein und Muammar Ghaddafi teilen. W&F Dossier 80, »Feinbilder und Konflikteskalation«, untersucht die Produktion und Funktion solcher Feinbildern und welche konflikteskalierenden Folgen diese mit sich bringen unter friedenspsychologischen und medienanalytischen Aspekten sowie anhand der Beispiele Bashar al-Assad und »Islamischer Staat«.

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