in Wissenschaft & Frieden 2016-4: Weltordnungskonzepte, Seite 26–29

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»Neue Weltordnung«

Globalisierungskritik zwischen Ideologiebildung und Täuschung

von Alan Schink

In diesem Beitrag wird ein Überblick über die Geschichte und Funktion von Verschwörungsdeutungen zur »Neuen Weltordnung« gegeben. Diese werden auf ihren Stellenwert für globalisierungskritische soziale Bewegungen untersucht. Es wird argumentiert, dass verschwörungstheoretische Deutungsmuster, vor allem wenn sie sich auf globale Zusammenhänge beziehen, die Tendenz zur politischen Ideologiebildung verstärken. Gleichzeitig stellen diese Deutungsmuster für soziale Bewegungen in Zeiten der »Globalisierung« paradoxerweise notwendige Mittel der politischen Wissenserzeugung und Handlungsbefähigung dar.

Verschwörungstheorien sind nach Anton (2011, S. 67) als soziale Deutungsmuster zu unterscheiden von Verschwörungsideologien, für die sie Träger sein können, aber nicht müssen. Verschwörungstheorien sind daher als „Wissensform[en] mittlerer Reichweite“ zu begreifen, die einzelne Ereignisse als Folge einer Verschwörung deuten. Sie können politische Ideologien stützen, aber auch dekonstruieren. Ideologisch wird das Verschwörungsdenken dort, wo es keinen Raum für strukturelle Faktoren oder nicht intendierte Ereignisse und Widersprüche lässt, sondern – ego- oder ethnozentrisch – konspirierende soziale Andere als Kausalursache gesellschaftlicher Ereignisse oder Veränderungen begreift. Oftmals wird diesen Anderen eine »Übermacht« zugeschrieben.

Eine soziale und politische Funktion von Ideologien-Bildung ist die Feindbildkonstruktion. Diese entwickelt sich in der Regel dort, wo das Denken bzw. das Handeln durch die Unfähigkeit oder den Unwillen zur Perspektivenübernahme geprägt ist (Spillmann und Spillmann 1989). Nicht-ideologisches Verschwörungsdenken zeichnet sich demgegenüber durch die Anerkennung einer Differenz und Wechselwirkung zwischen akteursbezogenen Einzelereignissen und strukturellen Zusammenhängen sowie die Fähigkeit zur Perspektiven-Übernahme aus.

Gerade wenn es um die praktische Handlungsfähigkeit sozialer Bewegungen geht, zeigt sich, dass der in der akademischen Gesellschaftsanalyse oftmals vorausgesetzte Antagonismus zwischen Handlungs- und Strukturtheorien selbst schon eine falsche, weil einseitige methodische Voraussetzung ist, die davon ausgeht, dass sich Strukturen und Komplotte ausschließen. Das Verschwörungsdenken ist im Falle der sozial-aktivistischen Auseinandersetzung mit lokaler und globaler Machtpolitik ein notwendiger Denkmodus. Denn gegen eine nur »system-« oder »strukturgeleitete« Gesellschaft ohne handlungs- und verantwortungsfähige Subjekte ließe sich politisch nicht agitieren. Verschwörungsideologisch und analytisch falsch wird das akteurszentrierte Denken dort, wo es davon ausgeht, alle globalen Zusammenhänge ließen sich ausschließlich durch das konspirative Tätigsein weniger Akteur*innen erklären.

Der Vorwurf, Verschwörungstheorien zu verbreiten, hat im leitmedialen Diskurs die Funktion, bestimmte Aussagen zu diskreditieren und auszuschließen. Bezeichnend dafür ist etwa das nach dem Kennedy-Attentat 1967 gestartete CIA-Programm zur Verleumdung von Personen, die öffentlich Zweifel an der offiziellen Alleintäter-These äußerten (DeHaven-Smith 2013, S. 106ff.). Seither ist das Label der »Verschwörungstheorie« im Diskurs der Leitmedien ein Kampfbegriff, der weniger inhaltliche Aussagen über das Gesagte oder seine Sprecher*innen trifft, sondern vielmehr dazu dient, deren Position(en) im Diskurs festzulegen (Schink 2016). Unterstellt wird damit meist der »totalisierende« – weil über-kohärente und nicht-widerlegbare – Charakter und daher auch die »Falschheit« der diskreditierten Äußerungen.

Dies geschah auch im Fall des linken Globalisierungskritikers Noam Chomsky. Ihm wird vor allem von neokonservativer Seite vorgeworfen, mit seiner Kritik an einer US-geführten Globalisierung (vgl. exemplarisch Chomsky 1994) Verschwörungstheorien zu verbreiten (Pipes 1997, S. 160). Es ist nicht verwunderlich, dass Globalisierungskritik aufgrund der angenommenen Totalität ihres Gegenstandes (»Weltordnung«) einen Hang zum ideologischen, weil totalisierenden Denken aufweist. Interessant ist dieser Vorwurf vielmehr aufgrund des Chomsky damit unterstellten Verschwörungsdenkens. Denn die Behauptung verortet Chomsky diskursiv auf »Extrem«-Positionen und rückt ihn damit in die Nähe rechter Verschwörungsideologien. Obschon sich sowohl anarchistische oder linke Aktivist*innen, wie Noam Chomsky, als auch Libertäre, Konservative und Rechte, wie etwa der US-amerikanische Evangelikale Pat Roberston, negativ auf die so genannte »Neue Weltordnung« beziehen, gibt es zwischen ihnen erhebliche Unterschiede, die aber von ihren politischen Gegner*innen unterschlagen werden.

Theorien einer »Neuen Weltordnung« sind als solche zunächst nicht widerlegbar. Sie sind, anders als die »lokalen« gesellschaftlichen Ereignisse oder Komplotte, die sie kontextualisieren, eben keine „Wissensform[en] mittlerer Reichweite“, sondern »globale« Deutungsmuster (Anton 2011). Sowohl Chomskys gesellschafts- und kapitalismuskritische Analysen als auch Robertsons apokalyptische Narrative beschreiben dabei die Konvergenz einer globalen Ordnung (vgl. Hardt und Negri 2001, S. 3), die an ihren eigenen Maßstäben gemessen erstmal sinnvoll und kohärent erscheinen. Beide nutzen sowohl strukturalistische als auch akteursbezogene Erklärungsschemata, die sich jedoch voneinander unterscheiden. Ist das strukturelle Element bei Robertson eine böse, verborgene satanische Kraft, sind es bei Chomsky immer auch Systemzwänge, die entsprechende Akteur*innen erst zu konspirativen Handlungen veranlassen. Die »Neue Weltordnung« ist für Robertson eine Ausgeburt des Bösen und von diesem bewirkt. Er sieht sie bereits in der Bibel erwähnt und daher müsse sie kommen – alle »lokalen« Ereignisse seien nur Zeichen ihrer »globalen« Verwirklichung (Robertson 1993 [1991], S. 12, 24f.). Es ist kein Raum für Widersprüche, alles fügt sich in ein geschlossenes Weltbild. Für Chomsky ist die Weltordnung dagegen, wenn man so will, eine »Verschwörung der Kapitalist*innen« dieser Welt. Diese unterliegen einerseits systemischen Zwängen, inneren Widersprüchen und »internen« Konflikten, andererseits exerzieren sie diese Systemzwänge, Widersprüche und Konflikte weiter »nach unten« und reproduzieren damit dieses System (vgl. Chomsky 1994, S. 100ff., 144f., 183).

Die »Neue Weltordnung« als Topos der Globalisierungskritik

Begriffsprägend für den Terminus der »Neuen Weltordnung« war u.a. H.G. Wells mit seinem gleichnamigen Werk »The New World Order« von 1940, in welchem er beteuert, dass es für die Menschheit nur eine Chance auf Überleben gäbe: die Neuordnung globaler Beziehungen gegenüber dem selbstzerstörerischen Treiben einer egoistisch-­ethnozentrischen Menschheit. Diese neue Weltordnung war für Wells jedoch keine politische Agenda von oben, kein Produkt globaler Eliten, sondern eine Art systemischer Prozess sozialer Selbstorganisation (Wells 2007 [1940], S. 121). In verschwörungsideologischen Narrativen sind es dagegen meist nur wenige mächtige Gruppen oder Individuen, die hinter der »Neuen Weltordnung« stehen und diese »steuern«.

Die kritisch-dystopische Ideengeschichte einer »Neuen Weltordnung« kann grob in drei Phasen eingeteilt werden. Seit den 1950er Jahren bis in die 1980er haben vor allem rechtskonservative Gruppierungen, wie die John Birch Society, den Terminus aufgegriffen und die Vereinten Nationen als wichtigste Organisation einer die nationale Souveränität zersetzenden Globalisierung identifiziert. Weitere im Hintergrund agierende Gruppierungen seien die »Bilderberger«, der »Council on Foreign Relations«, die US-amerikanische »Fed«, die »Trilaterale Kommission« sowie andere internationalistische Vereinigungen, wie die Freimaurer, oft im Verbund mit Familien, wie den Rockfellers oder den Rothschilds. Gary Allen, seinerzeit Sprecher der John Birch Society, sieht sogar noch Einflüsse des bayerischen Illuminaten-Ordens und ihres Gründers Adam Weishaupt in dieser internationalen „Verschwörung“ (Allen 2001 [1971], S. 225) wirken.

Die zweite Phase beginnt mit der Ansprache von G.H.W. Bush an die Weltgemeinschaft Ende Januar 1991. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion erhoben nun die USA „Weltführungsanspruch“ (Hippler 1991, S. 89). In der »Eintrittsrede« zum Irakkrieg (»Golfkrieg«) heißt es: „[H]eute führen wir die Welt im Kampf gegen eine Bedrohung der Anständigkeit und Menschlichkeit. Es geht um mehr als um ein kleines Land [Kuwait], es geht um eine große Idee: um eine neue Weltordnung, in der verschiedene Nationen sich um eine gemeinsame Angelegenheit kümmern, um die Verwirklichung der universellen Hoffnungen der Menschheit: Frieden und Sicherheit, Freiheit und Gesetzlichkeit.“ (a.a.O.)

Mit dieser Ansprache wurde der Terminus wieder aktuell und gleichzeitig zum Topos der Globalisierungskritik auch aus dem politisch linken Spektrum. In der Folge griffen ihn prominente Globalisierungskritiker, wie Michael Hardt und Antonio Negri (2000) oder vorher schon Noam Chomsky, auf. Laut Chomsky (1994, S. 16) seien nicht Nationalstaaten die Architekt*innen einer »Neuen Weltordnung«, sondern die jeweiligen reichen Eliten dieser Staaten – unter ihnen vor allem jene der Supermacht USA; ihre Ideologie: der Neoliberalismus. Für Pat Robertson ist die Ansprache Bushs dagegen eine Offenbarung des hintergründig wirkenden Bösen in der Errichtung der „Neuen Weltordnung“ (Robertson 1993 [1991], S. 24). Während bei Robertson Globalisierung und »Neue Weltordnung« Welt-Sozialismus bzw. -Kommunismus bedeuten, bezieht sich die Kritik bei Chomsky auf den globalen Kapitalismus bzw. Neoliberalismus.

Die dritte und andauernde Phase, in der der Topos der »Neuen Weltordnung« im globalisierungskritischen Diskurs maßgeblich geprägt wurde bzw. wird, kann mit den geopolitischen Reaktionen auf die Terroranschläge des 11. September 2001 angesetzt werden. In der Folge der Ereignisse begann der globale »Krieg gegen den Terror«, der asymmetrisch und raumzeitlich nicht begrenzt, d.h. »total«, sein sollte. Die US-Regierung teilte die Post-9/11-Welt in Akteur*innen, die »für Amerika«, und solche, die »mit den Terroristen« sind. Parallel zur geopolitischen Neuausrichtung der US-Politik nach 9/11 entwickelten sich sogleich einerseits von der offiziellen Version abweichende Verschwörungstheorien zu diesem Ereignis. Andererseits dienten diese Deutungen selbst wiederum globalen und zur ideologischen Totalisierung neigenden Narrativen, wie eben Verschwörungsdeutungen zur »Neuen Weltordnung«, als Futter.

Die »Neue Weltordnung« im sozialen und politischen Protest

Die Mobilisierungskraft von Theorien zur »Neuen Weltordnung« lässt sich nicht als kausaler Zusammenhang beschreiben. Vielmehr stellen sie als globale Deutungsmuster einen weltanschaulichen Hintergrund dar, vor dem konkrete gesellschaftliche Ereignisse und Komplotte sinnhaft gedeutet werden. In der globalen Dimension dieser Deutungsmuster liegt zugleich ihre Stärke wie ihre Schwäche für die soziale und politische Mobilisierung. Einerseits wirken solche Deutungsmuster latent im Hintergrund und bilden einen zwar sinnerzeugenden, aber recht »groben« Rahmen zur Interpretation tagesaktueller Ereignisse. Andererseits sind sie ohne die Referenz auf dieses Geschehen wirkungslos und unwirklich, weil abstrakt und unspezifisch. Globale verschwörungstheoretische Deutungsmuster verknüpfen politisches Handeln mit (gesamt-) gesellschaftlichen Ereignissen oder Veränderungen. Die Ansprache von G.H.W. Bush anlässlich des Irakkrieges 1991 und die darauf folgenden Ereignisse markierten einen solchen Verknüpfungspunkt für eine kritische Gegen-Mobilisierung.

Ein weiterer Kulminationspunkt globalisierungskritischer Bewegungen waren die »Occupy Wallstreet«-Proteste im Herbst 2011, zunächst in den Vereinigten Staaten, dann weltweit. Ausschlaggebend waren hier sowohl die US-weite Immobilienkrise als auch diverse vorangegangene und parallele soziale und politische Proteste in anderen Regionen der Welt. Innerhalb der »Occupy«-Bewegung fand sich ein sehr heterogenes politisches Spektrum, das keine konkreten Forderungen formulierte. Dies wird in der Bewegungsforschung als „Ausdruck postdemokratischer Verhältnisse“ (Décieux und Nachtwey 2014, S. 76) gedeutet. In solchen Verhältnisses sehen sich die Aktivist*innen durch die traditionellen Institutionen nicht (mehr) repräsentiert und wollen von ihnen auch nicht (mehr) repräsentiert werden.

Ähnliches gilt auch für die von Frühjahr bis Ende 2014 in der BRD sich ausbreitende Bewegung der »Montagsmahnwachen für den Frieden« (Ullrich 2015). Wie bei »Occupy« spielten auch hier Topoi einer globalen Verschwörung und die »Neue Weltordnung« eine Rolle. Es fanden sich sowohl verschwörungstheoretische als auch verschwörungsideologische Deutungsmuster. Dabei ist zu beobachten, dass das Verschwörungsdenken mobilisierend wirkt, zugleich aber auch hinderlich ist, etwa wenn es um die Organisation konkreter politischer Protestformen geht. Von manchen »Mahnwachen«-Aktivist*innen wurde sogar die »Occupy«-Bewegung selbst als Teil des globalistischen Programms der »Neuen Weltordnung« bezichtigt (Janich 2011). Verschwörungsdenken und Postdemokratie gehen somit scheinbar Hand in Hand.

Ideologiebildung und notwendige Täuschung

Das Verschwörungsdenken, zumal auf globale Zusammenhänge bezogen, ist im Hinblick auf sein analytisches und politisches Potential ambivalent. Es kann mobilisierend, aber auch hemmend wirken, kritisch-analytisch notwendig und fruchtbar sein, aber auch verblendend und destruktiv. Anders als etwa bei der Globalisierungskritik von Robertson lenkt im Fall von Chomsky der Verschwörungstheorie-Vorwurf von der von ihm formulierten Systemkritik ab (Spark 2001, S. 55; vgl. Chomsky 1994, S. 411). Verschwörungsdeutungen der Globalisierung sind, mit Hardt und Negri, zugleich „wahr und falsch“ (2001, S. 323).

Sie stellen eine Art »notwendige Täuschung« dar. Denn sie sind notwendig im Sinne eines »cognitive mapping«, das die blinde Totalität bloß systemischer oder strukturalistischer Erklärungen aufbricht und damit politische Handlungsfähigkeit erst ermöglicht. Zugleich ist ihre Erklärungskraft global gesehen relativ, begrenzt und flüchtig – so wie das »Em­pire« bei Hardt/Negri (2000) kein Zen­trum und keine stabile Identität besitzt: Es ist zugleich Akteur und Ideologie. Das bedeutet, die »Gestalter*innen« der Weltordnung und ihre Funktionär*innen manipulieren und täuschen nicht nur die »Massen« (Herman und Chomsky 2002 [1988]), sondern immer auch sich selbst über ihre Macht und Identität. Hier werden die politisch-entmachtende Gefahr und die normativ-performative »Falschheit« des ideologischen Verschwörungsdenkens sichtbar. Denn es ist für soziale Bewegungen nicht nur eine wissenschaftlich-akademische Frage, wieviel (Über-) Macht und Handlungskompetenz globalen »Eliten« zugesprochen wird, sondern primär eine performative und sinnhaft-handlungsleitende.

Literatur

Allen, G. (2001 [1971]): Die Insider – Baumeister der »Neuen Welt-Ordnung«. Preußisch Oldendorf: VAP.

Anton, A. (2011): Unwirkliche Wirklichkeiten – Zur Wissenssoziologie von Verschwörungstheorien. Berlin: Logos.

Chomsky, N. (1994): World Orders Old and New. New York: Columbia University Press.

Décieux, F.; Nachtwey, O. (2014): Occupy – Protest in der Krise. Forschungsjournal Soziale Bewegungen, 27. Jg. Nr. 1, S. 75-88.

DeHaven-Smith, L. (2013): Conspiracy Theory in America. Austin: University of Texas Press.

Hardt, M.; Negri, A. (2001): Empire. Cambridge u. London: Harvard University Press, 4. Aufl.

Herman, E.S.; Chomsky, N. (2002 [1988]): Manufacturing Consent – The Political Economy of the Mass Media. New York: Pantheon.

Hippler, J. (1991): Die Neue Weltordnung. Hamburg: Konkret Literatur.

Janich, O. (2011): Occupy Wall Street – Die künstliche Opposition der Neuen Weltordnung. Kopp Online, 17.10.11.

Parker, M. (2001): Human Science as conspiracy theory. In: Parish J.; Parker, M. (eds.): The Age of Anxiety – Conspiracy Theory and the Human Sciences. Oxford: Blackwell Publishers, S. 191-207.

Pipes, D. (1997): Conspiracy – How the Paranoid Style Flourishes and Where It Comes From. New York: Touchstone.

Schink, A. (2016): Veröffentlichung und Verschwörungsdenken. Eine diskursethnographische Untersuchung zur Debatte über heterodoxe Praktiken des Internet-Aktivismus. In: Hahn, K.; Langenohl, A. (Hrsg.): Kritische Öffentlichkeiten – Öffentlichkeiten in der Kritik. Wiesbaden: VS, S. 187-212.

Robertson, P. (1993 [1991]): Geplante Neue Welt. Wuppertal: One Way.

Spark, A. (2001): Conjuring Order – the new world order and conspiracy theories of globalization. In: Parish, J.; Parker. J. (eds.): The Age of Anxiety – Conspiracy Theory and the Human Sciences. Oxford: Blackwell Publishers, S. 46-62.

Spillmann, K.; Spillmann, K. (1989): Feindbilder – Entstehung, Funktion und Möglichkeiten ihres Abbaus. Zürcher Beiträge zur Sicherheitspolitik und Konfliktforschung, Nr. 12.

Ullrich, P. (2015): Postdemokratische Empörung – Ein Versuch über Demokratie, soziale Bewegungen und gegenwärtige Protestforschung. Berlin: ipb working papers.

Wells, H.G. (2007 [1940]): The New World Order. Minneapolis: Filiquarian Publishing.

Alan Schink ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dissertant an der Universität Salzburg in der Abteilung Soziologie und Kulturwissenschaft. Er lehrt und forscht auf dem Gebiet der Kultursoziologie und der qualitativen Methoden. Zu seinen derzeitigen Forschungsschwerpunkten gehören moderne und digitalisierte Kulturen, sozialer Aktivismus und Verschwörungstheorien.

in Wissenschaft & Frieden 2016-4: Weltordnungskonzepte, Seite 26–29

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