in Wissenschaft & Frieden 2019-4: Ästhetik im Konflikt

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Aus dem Herausgeberkreis

von W&F-Herausgeberkreis

Scharfsinnig und kritisch

IALANA trauert um Dieter Deiseroth

Dr. Dieter Deiseroth, Richter am Bundesverwaltungsgericht i.R., ist tot.

Als Mitglied des Board of Directors der International Association of Lawyers Against Nuclear Arms (IALANA) und wissenschaftlicher Beirat der Deutschen Sektion der IALANA hat er sich wie kaum ein anderer deutscher Vertreter des Völker- und Verfassungsrechts führend daran beteiligt, rechtswissenschaftliche Positionen in konkrete Aktionen der Friedenspolitik umzusetzen.

Dabei führte er denjenigen, die für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik Verantwortung tragen und die Bundeswehr in Auslandseinsätze schicken, ihre aus dem Recht folgenden Verpflichtungen vor Augen. Seine Expertisen zur Völkerrechtswidrigkeit des Jugoslawienkriegs und der Kriege in Afghanistan und dem Irak haben wesentlich dazu beigetragen, dass »humanitäre Interventionen«, der »Krieg gegen den Terror« und »Preemptive Strikes« ohne Sicherheitsratsbeschluss kein Völkergewohnheitsrecht werden konnten.

Seine Kommentierung des für Auslands­einsätze der Bundeswehr maßgeblichen Art. 24 GG in dem Kommentar der wissenschaftlichen Mitarbeiter des Bundesverfassungsgerichts und die unter seiner Mitwirkung entstandene »Pfaff-Entscheidung« des II. Wehrdienstsenats des Bundesverwaltungsgerichts mit der darin enthaltenen Analyse der Völkerrechtswidrigkeit des Irakkriegs werden auf lange Zeit Meilensteine des Völkerrechts bleiben.

Auch die von ihm in seiner Monographie »Berufsethische Verantwortung in der Forschung« entwickelten Grundsätze verband er mit der Vergabe des auf seine Initiative zurückgehenden »Whistleblower-Preises« mit gesellschaftlicher Einmischung.

Als Mitglied einer International Working Group der IALANA nahm er unmittelbar Einfluss auf die Gestaltung des Atomwaffenverbotsvertrags und hatte daher zugleich persönlichen Anteil an dem 2017 an ICAN verliehenen Friedensnobelpreis.

Dr. Dieter Deiseroth verstarb am 21. August 2019. Sein Tod ist ein unermesslicher Verlust für die deutsche und internationale Friedensbewegung. Schon jetzt vermissen wir seine scharfsinnigen und kritischen Beiträge ebenso wie seine humorvolle, bescheidene und warmherzige Art des persönlichen Umgangs.

Unsere Gedanken sind bei seiner Ehefrau und seiner Familie.

Wir werden in seinem Sinne weiterwirken.

Otto Jäckel, Vorsitzender
Vorstand und Wissenschaftlicher Beirat von IALANA Deutschland e.V.
Vereinigung für Friedensrecht
Deutsche Sektion der International Association of Lawyers Against Nuclear Arms

Der Vorstand und die Redaktion von W&F waren mit Dieter Deiseroth vielfach verbunden. Wir verlieren mit ihm eine kundige Stimme und einen liebenswerten Menschen und trauern mit seiner Frau und Familie.

Cyberpeace und IT-Security

FIfF-Kommunikation 3/2019

Cyberpeace und IT-Security sind wesentliche Kernthemen des Forums InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung. FIfF versteht sich als sowohl in der digitalen Bürgerrechtsbewegung als auch in der Friedensbewegung verankert und will zwischen diesen beiden Bereichen vermitteln und die Gemeinsamkeiten herausarbeiten.

Der Schwerpunkt enthält dazu vier Beiträge, die den Luftwaffenstützpunkt im Schleswig-Holsteinischen Jagel, autonome Kampfroboter und Fragen der Roboterethik, Rüstungskontrolle im Cyberspace und mögliche Folgen des Verstoßes staatlicher Institutionen gegen das Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme zum Inhalt haben. Dass Cyberwar eine echte Bedrohung und keine Schimäre ist, stellten Sylvia Johnigk, Hans-Jörg Kreowski und Kai Nothdurft schon vor fünf Jahren in einem Beitrag klar, den wir in der Rubrik »Retrospektive« erneut abdrucken.

Wie in anderen Bundesländern wurde auch in Hessen 2018 die Verschärfung des Polizei- und des Verfassungsschutzgesetzes massiv vorangetrieben. Die mit dem Einsatz von Überwachungssoftware verbundenen Risiken für Bürgerrechte und IT-Sicherheit bleiben dabei außer Acht. Besonders gravierend ist in Hessen die Software »Hessen-­Data« des US-Unternehmens Palantir, die weitgehende Analysen durch Verknüpfung unterschiedlicher Datenbestände bereits im Vorfeld von Straftaten ermöglichen soll und nun aufgrund der Gesetzesnovelle eingeführt werden kann. In einer Verfassungsbeschwerde greifen die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF), die Humanistische Union, die Datenschützer Rhein-Main und das FIfF die neuen Bestimmungen an. In der FIfF-Kommunikation ist die dazu veröffentlichte Pressemitteilung abgedruckt; die Beschwerdeschrift ist bei der GFF im Netz zu finden.

Die Veränderung des Sozialen durch Algorithmen untersucht Markus Reinisch in seinem Beitrag. Algorithmen werden nicht mehr nur für technische Problemlösungen, sondern auch zur Rationalisierung in sozialen Bereichen eingesetzt und stellen ein Werkzeug zur Erfassung und gezielten Verteilung von Informationen dar. Darüber hinaus beschreibt der Autor Algorithmen als einflussreiche Kulturtechnik und Diskursfigur.

Die Risiken durch Datenspeicherung und -auswertung und die daraus entstehenden »Gated Communities« durch Anbieter sozialer Netze, wie Facebook, und mögliche Alternativen dazu diskutieren Katharina Nocun und Patrick Breyer in ihrem Beitrag. Es sei ist essentiell, dass wir in einer demokratischen Gesellschaft darüber diskutieren, nach welchen Regeln die neue Öffentlichkeit funktionieren soll und welche Formen der Verwertung und Manipulation wir als gefährlich erachten.

Auch über die BigBrotherAwards 2019 berichtet die FIfF-Kommunikation. Mit dem bereits oben angesprochenen Thema der Spähsoftware Hessen-Data befasst sich Rolf Gössner in seiner Laudatio auf den Hessischen Innenminister Peter Beuth; die Risiken von DNA-Analysen zur Ahnenforschung behandelt Thilo Weichert in der Laudatio auf das Unternehmen Ancestry.com; die Nutzung von Sprechproben, verbunden mit der unkritischen Anwendung von Machine Learning zur Beurteilung von Stellenbewerber*innen, kritisiert Rena Tangens in ihrer Laudatio auf das Unternehmen Precire.

Die Rubrik Netzpolitik.org beginnt mit einem Beitrag von Lorenz Hilty von der Konferenz Bits&Bäume, in dem er sich mit der Material- und Ressourcenverschwendung durch die kurzen Lebenszyklen von IT-Geräten auseinandersetzt. Markus Reuter analysiert in zwei Beträgen die Twitter-Strategien der AfD und Hasspostings von rechts. Matthias Monroy schreibt über die geplante europaweite Abfrage von Gesichtsbildern und Anna Biselli über Blockchain-Forensik.

Inhaltliche Anfragen zur FIfF-Kommunikation richten Sie bitte an die Redaktion (redaktion@fiff.de). Auf der Webseite fiff.de finden Sie weitere Informationen zur aktuellen Ausgabe und zu vorangegangenen Heften.

Von Flucht und Rassismus

32. Tagung des FFP, Universität Salzburg, 14.-16. Juni 2019

Im öffentlichen Diskurs über aktuelle Flucht- und Migrationsbewegungen werden globale politische und ökonomische Zusammenhänge häufig vernachlässigt. Stattdessen werden die Migrationsursachen meist entweder allein auf individueller Ebene verortet oder ausschließlich auf Umbrüche in den Herkunftsländern zurückgeführt. Derart kurzschlüssige Erklärungsansätze liefern eine scheinbare Legitimation für Praktiken der Exklusion des*der »Fremden« und fungieren als Nährboden für Nationalismus, Rassismus und Rechtsextremismus. Gerade die Vergegenwärtigung der tatsächlichen Ursachen von (Flucht-) Migration bietet das Potenzial, einerseits individuelle Einstellungen auf ihre Angemessenheit hin zu überprüfen, andererseits verbreitete Ideologien und Narrative über »das Eigene« und »das Fremde« in Frage zu stellen. Dem Themenkomplex »Flucht – Migration – Fremdenfeindlichkeit – Rassismus« widmete sich die 32. Tagung des Forums Friedenspsychologie in Salzburg, zu der sich ca. 60 Teilnehmer*innen aus verschiedensten mit Friedensforschung befassten Institutionen einfanden.

Der Keynote-Vortrag von Andreas Zick (Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld) nahm sich den Herausforderungen einer friedlichen Zivilgesellschaft an. Ausgehend von den Ergebnissen der langjährigen Bielefelder Forschungstradition (Konzept der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, Mitte-Studien) legte Zick dar, dass die Realisierung dieser Vision nicht allein durch (rechts-) extremistische Programme und deren Anhängerschaft bedroht ist, sondern insbesondere durch eine nachweisliche Radikalisierung der so genannten Mitte der Gesellschaft: Zum einen vertritt eine immer größer werdende Zahl von Menschen identitäre Vorstellungen von Gemeinschaft, die mit einer Abwertung bestimmter Personengruppen einhergehen, wovon Menschen mit Migrationshintergrund ebenso betroffen sein können wie Obdachlose, Homosexuelle und andere Minderheiten. Zum anderen ist in breiten Bevölkerungsteilen eine zunehmende Skepsis gegenüber demokratischen Institutionen und eine wiederkehrende Präferenz für autoritäre Regierungsformen zu konstatieren. Einen möglichen Gegenpol zu diesen Tendenzen könnte die Etablierung von Friedensräumen ermöglichen, die sich an den Prinzipien Recht, Anerkennung, Solidarität und Frieden orientieren.

Rund um die Keynote-Vorlesung war die Tagung in fünf Arbeitsgruppen gegliedert, die jeweils drei bis vier thematisch zusammenhängende Beiträge umfassten. Den Auftakt bildete eine Arbeitsgruppe, die sich mit der Frage befasste, inwieweit auf der Ebene von Einstellungen unterschiedlicher Personengruppen demokratische Werte als verwirklicht bzw. bedroht erscheinen. Die Dringlichkeit dieser Fragestellung ist nicht zuletzt darin zu sehen, dass gerade die rechtspopulistische Rhetorik immer wieder mit der Annahme operiert, zugewanderte Menschen würden den Wert von Toleranz, Gleichheit, politischer Partizipation oder – noch allgemeiner gesprochen – der Demokratie als Staats- und Lebensform weniger hochhalten als die einheimische Bevölkerung. Die zur Diskussion gestellten empirischen Untersuchungen zeigen, dass sich die Behauptung eines straffen Zusammenhanges zwischen demokratiebezüglichen Einstellungen und der ethnischen bzw. nationalen Herkunft als haltlos erweist: Sowohl Wolfgang Frindte und Stephanie Wohlt als auch Margit Stein und Veronika Zimmer konnten in ihren Beiträgen deutlich machen, dass etwa Jugendliche mit Migrationshintergrund keineswegs grundsätzlich negativer gegenüber demokratischen Werten eingestellt sind als ihre Altersgenoss*innen ohne Migrationserfahrung. Nichtsdestotrotz darf nicht aus dem Blick geraten, dass antidemokratische Einstellungen – wie beispielsweise der von Wilhelm Kempf fokussierte Antisemitismus – ihre Wurzeln in unterschiedlich konstituierten kollektiven Gedächtnissen haben. Dementsprechend sollte die Forschung sie nicht unhinterfragt als homogene Phänomene betrachten, sondern eine differenzierte Analyse ihrer unterschiedlichen Spielarten anvisieren. Analog dazu steht die praktische Friedensbildung vor der Aufgabe, jeweils zielgruppenspezifische Angebote zur Stärkung eines demokratischen Wertesystems zu entwickeln.

Die zweite Arbeitsgruppe, »Dehumaniza­tion and Concepts for Prevention«, befasste sich einerseits mit eskalationsbegünstigenden Konfliktkonstellationen, andererseits mit adäquaten Strategien zur Deeskalation. Die Wirkungen rechtspopulistischer Rhetorik auf Rezipient*innen mit Migrationshintergrund untersuchte Julia Schnepf in ihrer experimentellen Studie mit einem Sample von 200 Personen. Die Ergebnisse unterstreichen, dass »Migrationsandere« (Mecheril) sensibel auf die Bedrohung durch sozialen Ausschluss reagieren und entsprechend geringeres Vertrauen in die Politik äußern. Klaus Harnack beleuchtete in seinem Beitrag, ob und inwiefern sich das auf Richard Thaler und Cass Sunstein zurückgehende »Nudging«-Konzept in der Konflikt- und Friedensforschung implementieren lässt. Die Rolle von gegenseitigem Vertrauen und gegenseitiger Toleranz für die Deeskalation von Konflikten stand im Mittelpunkt des Beitrages von Christoph Daniel Schaefer. Für die Ermöglichung von »win-win«-Lösungen ist dabei unerlässlich, dass die Interessen, Werte und Bedürfnisse der jeweiligen Konfliktparteien als logisch begründbar (an-) erkannt werden. Olek Netzer widmete sich in seinem Vortrag der Frage, wie Menschen die unmenschlichsten Handlungen an den Tag legen können, ohne dabei in eine unerträgliche kognitive Dissonanz zu geraten. Als Präventionsstrategie plädiert er für eine gezielte Sensibilisierung für jene das eigene Selbstgerechtigkeitssystem überlagernden »blinden Flecken«, die Fanatismus und Gewalt begünstigen.

Die dritte Arbeitsgruppe, »Positionierungen zu Flucht und Asylpolitik«, befasste sich mit ausgewählten der einleitend angedeuteten Leerstellen im öffentlich-medialen Diskurs. Ricarda Gugg skizzierte in ihrem Beitrag, wie sich einige grundsätzliche Richtlinien zur wissenschaftlichen Erforschung der medialen Repräsentation migrationsgesellschaftlicher Wertediskurse konkret realisieren lassen: Die »Latent Class«-Analyse stellt ein statistisches Verfahren dar, durch das bereits die anfängliche Bestimmung des zu analysierenden Datenmaterials methodisch kontrolliert erfolgen kann, indem Informationen über unterschiedliche Medientypen systematisch mit computergestützten Inhaltsanalysen in Beziehung gesetzt werden. Daniela Susso veranschaulichte anhand empirischen Materials das Fortbestehen kolonialistischer Deutungsmuster, die zur Aufrechterhaltung von Machtverhältnissen in der globalen Migrationsgesellschaft beitragen. Sie machte in ihrer Analyse deutlich, dass in der subjektiven Positionierung angehender Akademiker*innen eine aufgeklärte postkoloniale Perspektive nur selten vorzufinden ist. Wassilios Baros, Maximilian Sailer und Gwennaelle Mulliez zeigten in ihrer Analyse subjektiver Positionierungen von Rezipient*innen zur medialen Berichterstattung über Asylpolitik auf, dass Faktenwissen nicht zwangsläufig auch eine reflektierte Auseinandersetzung mit der visuellen Darstellung der Situation von Flüchtenden bedingt. Im Rahmen eines experimentellen Designs konnten die Reaktionen der Rezipient*innen zu Formen eskalierender und deeskalierender Berichterstattung über Geflüchtete und Asylpolitik analysiert und anhand von fünf latenten Antwortmustern näher beschrieben werden. Die im Beitrag von Thomas Theurer dargestellten Forschungsergebnisse legen nahe, dass emotionalisierte Reaktionen auf den (politischen bzw. medialen) Umgang mit Geflüchteten keineswegs ausschließlich für rechtspopulistische respektive migrationskritische Positionen charakteristisch sind. Bei der weiteren Erforschung der Rolle von Emotionen im politischen Diskurs kann es sich als ertragreich erweisen, genauer zwischen unterschiedlichen Emotionsarten und ihren jeweiligen intentionalen Objekten zu differenzieren.

Die vierte Arbeitsgruppe widmete sich Inter-Gruppen-Beziehungen und der grundlegenden Interdependenz zwischen »den Etablierten« und »den Anderen«. Astrid Engl befragte psychoanalytische (Lacan) und politiktheoretische Ansätze auf ihre Tragfähigkeit zur Unterscheidung von utopischen Gemeinschaftskonzeptionen hinsichtlich ihres restriktiven oder emanzipatorischen Potenzials. Unter Berücksichtigung eines breiten empirischen Datenfundus konnte Madlen Preuß in ihrem Beitrag aufzeigen, dass die Annahme eines Etablierten-Status – neben Autoritarismus, sozialer Dominanzorientierung und Anomie (schwächer werdender Bindung an Werte, über die vormals ein Konsens bestand) – einen weiteren möglichen Erklärungsfaktor für die Entstehung von Dimensionen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und für das Aufkommen von Inter-Gruppen-Konflikten darstellt. Die Überlegung, dass innergemeinschaftliche soziale Normen einen Einfluss auf die Wahrnehmung und Beurteilung politisch-medialer Ereignisse haben, spiegelt sich auch in Claas Pollmanns‘ Untersuchungsanlage zur Entwicklung des lokalen Intergruppenklimas rund um die rechten Proteste in Chemnitz (2018) wider. Die von Sebastian Lutterbach referierten Studien zeigen, dass insbesondere positive Kontakterfahrungen zwischen Geflüchteten und Einheimischen die Entwicklung von »shared reality« begünstigen und somit für die Prävention von Inter-Gruppen-Konflikten fruchtbar gemacht werden können.

Die Beiträge der fünften und abschließenden Arbeitsgruppe der Tagung richteten den thematischen Fokus auf konkrete Praxisprojekte, die zu einer Erhöhung von »demokratischem Engagement, Partizipation und gesellschaftlicher Integration« beitragen möchten. Hannes Delto berichtete über empirische Erkenntnisse zum Zusammenhang zwischen ehrenamtlicher Aktivität im Fußballsport und dem Eintreten für das demokratische Wertesystem: Zwar bestehen in Fußballvereinen spezifische Mechanismen sozialer Selektivität und Normalisierung, doch zeichnen sich die dort tätigen Sozialisationsagenten gegenüber anderen Vereinsmitgliedern durch eine stärkere Bereitschaft aus, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus einzutreten. Passend zum Rahmenthema der Tagung stellten Nadine Knab und Claas Pollmanns das 2016 gegründete Fachnetzwerk Sozialpsychologie zu Flucht und Integration vor, das sich ehrenamtlich für einen Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die politische, (sozial-) pädagogische und therapeutische Praxis einsetzt. Der Maxime folgend, dass eine kritisch-emanzipatorische Wissenschaft nicht bei Fremdzuschreibungen über Geflüchtete und deren Lebenssituation verharrt, sondern zusammen mit ihnen migrationsgesellschaftliche Zusammenhänge zu erhellen versucht, präsentierte Michelle Proyer die Erfolge und Verbesserungspotentiale des Zertifikatkurses »Allgemeine bildungswissenschaftliche Grundlagen für geflüchtete Lehrpersonen« in Kooperation mit Teilnehmer*innen dieser Maßnahme.

Der inzwischen dreizehnjährigen Tradition folgend, fand im Rahmen der Tagung auch die Verleihung des Gert-Sommer-Preises statt, mit dem herausragende friedenspsychologische Qualifikationsarbeiten honoriert werden. Gewinnerin des diesjährigen Preises ist Mareike Augsburger mit ihrer Dissertation »Becoming cruel in the face of war«. Die Arbeit bündelt mehrere anspruchsvolle Teilstudien, die unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer und sozialer Aspekte verschiedenartige und innovative Erkenntnisse über das Zusammenspiel erlebter traumatischer Erfahrungen mit dem Empfinden eigener appetitiver Aggression (d.h. [erwartetem] Lustempfinden im Zusammenhang mit aggressivem Verhalten) zu Tage fördern. Weiterhin wurde Isabel Strubels Dissertation »Gerechtigkeit vor Eigennutz – Motive nachhaltigen Konsums« mit einer »honorable mention« gewürdigt. Wir danken beiden Preisträgerinnen, dass sie die zentralen Ergebnisse ihrer Arbeiten auf der Tagung vortrugen!

Für den intensiven fachlichen Austausch während der einzelnen Arbeitsgruppen, aber insbesondere auch für die familiäre Atmosphäre in den gemeinsamen Pausenzeiten sowie bei der Mitgliederversammlung und der Vorstandssitzung des Forums Friedenspsychologie möchten wir weiterhin allen Tagungsteilnehmer*innen danken. Nicht zuletzt bedanken wir uns beim Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Salzburg und der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie für die freundliche Unterstützung der Tagung.

Wassilios Baros und Thomas Theurer

Zukunft der Historischen Friedens- und Konfliktforschung

Workshop des AKHF, Berlin, 4. Juli 2019

Nicht erst seit der Zunahme der Migration nach Europa 2015 stellen sich vermeintlich klassische Fragen nach der inneren und äußeren Friedensfähigkeit moderner Gesellschaften neu. Schon infolge der Umbrüche von 1989/90 erleben wir eine rasante Transformation und Pluralisierung etablierter Friedens- und Gewaltkonzeptionen weltweit. In diesem Kontext ist Historische Friedens- und Konfliktforschung vielleicht wichtiger als je zuvor. Doch sie droht an Trennschärfe und Deutungshoheit zu verlieren: Während des Historikertages 2018 in Münster war die Mitgliederversammlung des gleichnamigen Arbeitskreises (AKHF) im Vergleich zur parallel tagenden Arbeitsgruppe Internationale Geschichte schlecht besucht. Woran liegt das? Es ist Zeit für eine Zwischen­eva­luation: Was genau ist Historische Friedens- und Konfliktforschung, wie definiert sie sich, was sind ihre Themen und Ansätze, wohin will sie sich entwickeln?

Am 4. Juli 2019 fand ein Workshop des Arbeitskreises zur Frage »Wie weiter mit der Historischen Friedens- und Konfliktforschung?« statt. Auf Einladung des Sprecher*innen-Teams Julia Eichenberg, Susanne Schregel und Jan Hansen kamen 16 Teilnehmer*innen nach Berlin, um an der Humboldt-Universität vier Stunden über Stand und Perspektiven der Historischen Friedens- und Konfliktforschung zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Diskussion standen in erster Linie konzeptionelle Fragen. Um nur einige zu nennen: Was hat uns das historische Erbe der Historischen Friedens- und Konfliktforschung heute noch zu sagen? Wie haben sich Forschungsthemen und -konjunkturen in den letzten dreißig Jahren verschoben? Mit welchen Begriffen von Frieden, Gewalt und Konflikt operieren wir? Welche neuen Theorie- und Methodenangeboten sollten wir produktiv aufgreifen? Können wir unsere Forschungen stärker öffnen zu angrenzenden Fächern?

Der Workshop diente der inhaltlichen Vorbereitung einer größeren Konferenz, die international, interdisziplinär und vergleichend angelegt ist und 2021 stattfinden soll. Jan Hansen führte als Vertreter des Sprecher*innen-Teams in die Planungen zu dieser Konferenz und in grundsätzliche Überlegungen ein. Er stellte drei Thesen zur Diskussion. Erstens schlug er vor, die Historische Friedens- und Konfliktforschung stärker aus ihrem Fokus auf die Zeitgeschichte zu lösen und ihre Fragen und Methoden auch in andere Epochen (also in die antike, mittelalterliche und frühneuzeitliche Geschichte) hineinzutragen. Zweitens forderte er, die Historische Friedens- und Konfliktforschung räumlich zu dezentralisieren; sie solle nicht nur deutsche und europäische Geschichte untersuchen, sondern sich vermehrt der Globalgeschichte öffnen. Drittens sei es notwendig, so sein Plädoyer, in einen Dialog mit Nachbardisziplinen, wie der Historischen Gewaltforschung, zu treten.

Nach dieser inhaltlichen Einführung sprachen Claudia Kemper, Michael Wildt und Jan C. Behrends über Felder und Forschungsthemen, die gegenwärtig prägend sind. Sie gingen dabei insbesondere auf die Geschichte der interdisziplinären Verankerung der Historischen Friedens- und Konfliktforschung sowie auf Anknüpfungspunkte zur Historischen Gewaltforschung ein. Wildt und Behrends empfahlen, auch Kriegsenden, Wege aus der Gewalt und Nachkriegsordnungen in den Fokus zu nehmen sowie die Historizität des Friedensbegriffs zu prüfen. Daneben könne die Historische Friedens- und Konfliktforschung auch etwas zum besseren Verständnis der Wurzeln aktueller Konflikte, zum Beispiel in der Ukraine, beitragen.

Volker Arnke und Doris Fleischer gaben in ihren Referaten einen Überblick zur Friedensforschung über die Frühe Neuzeit und die Antike. Arnke verwies auf den Dreißigjährigen Krieg und betonte die Rolle der Religion in frühneuzeitlichen Konflikten, während Fleischer die Omnipräsenz des Krieges in der Alten Geschichte heraushob, was dazu führe, dass Friedensforschung unter Althistoriker*innen eher als exotisch wahrgenommen werde. Beide waren sich einig, dass Frieden und Krieg in ihren jeweiligen Epochen nicht als Gegensatzpaar verstanden, sondern als komplex verbunden gedacht werden sollten.

Die Frage, wie umfassend der Friedens- bzw. Konfliktbegriff zu definieren sei, war Gegenstand der Diskussionsbeiträge von Till Kössler und Dorothee Brantz, die anhand der Historischen Erziehungswissenschaften bzw. der Stadt- und Umweltgeschichte für einen weiten und dynamischen Begriff von Frieden und Konflikt plädierten. Kössler ging auf die Erfahrung von Frieden im Alltag ein und illustrierte seine Gedanken anhand der Friedenserziehung in Schulen und des ambivalenten Charakters des Friedens in diktatorischen Gesellschaften. Brantz griff diesen Faden auf und warb für einen Friedensbegriff, der auch Tiere, Umwelt, Klima und Ressourcen einschließt.

Nach einem Impuls von Frank Reichherzer zum »Outreach« des Arbeitskreises ging es in der von Julia Eichenberg moderierten Diskussionsrunde um die Sichtbarkeit der Historischen Friedens- und Konfliktforschung in den Geschichtswissenschaften, in Nachbardisziplinen sowie in der breiteren Öffentlichkeit. Dabei dachten die Anwesenden über weitere digitale Kommunikationsformen des Arbeitskreises sowie über neue Kooperationen zu anderen geschichtswissenschaftlichen Forschungsinstitutionen nach. Auch mögliche Formate für die Tagung 2021 waren Gegenstand der Diskussion. Einig waren sich die Workshopteilnehmer*innen darin, dass die Sichtbarkeit des Arbeitskreises in der Geschichtswissenschaft, in Nachbardiszi­plinen sowie in der breiteren Öffentlichkeit erhöht werden sollte.

Insgesamt hat der Workshop gezeigt, welches Potential eine erneuerte Historische Friedens- und Konfliktforschung haben kann – für die engere Fachwissenschaft, aber auch für breitere öffentliche Debatten. Ein Großteil dieses Potentials liege darin, so der Tenor am Ende des Workshops, stärker auf Konfliktbearbeitung in einem weiten Verständnis zu fokussieren, also nach den Bedingungen, der Bewältigung und den Folgen gesellschaftlicher Konflikte und ihrer Eskalation zu fragen. Eher klassische Themen, wie Frieden, Krieg und Pazifismus, wären genauso Teil dieses Fragespektrums wie neuere Perspektiven auf Gewalt als Ursache für Flucht und Migration, soziale Spaltung und Proteste in urbanen Räumen oder auch den Klimawandel als Auslöser von möglicherweise gewalttätigen Konflikten. Die geplante Tagung 2021 wird Gelegenheit geben, dieses Potential weiter auszuleuchten und zu entwickeln.

Jan Hansen

Science – Peace – Security ’19

Auftaktkonferenz, Technische Universität Darmstadt, 25. bis 27.9.2019

Der Wissenschaftsrat als wichtigstes wissenschaftspolitisches Beratungsgremium in Deutschland veröffentlichte im Juli 2019 seine Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Friedens- und Konfliktforschung. Darin verweist er auf einen dringenden Handlungsbedarf zur Stärkung der naturwissenschaftlich-technischen Friedens- und Konfliktforschung, die in Deutschland inzwischen strukturell zu prekär ist, um den massiven Beratungsbedarf der Politik zu decken: „Um die notwendige naturwissenschaftlich-technische Forschung und Expertise dauerhaft in Deutschland vorzuhalten, hält er allerdings den institutionellen Auf- und Ausbau dieses Teilgebiets der Friedens- und Konfliktforschung […] für unverzichtbar und empfiehlt Bund und Ländern, hier aktiv zu werden.” Darüber hinaus fordert das Gremium die in jüngerer Zeit neu etablierten Forschungseinrichtungen zur Cybersicherheit auf, vermehrt Fragen der Friedens- und Konfliktforschung aufzugreifen.

Als positives Beispiel für die dauerhafte Etablierung dieser Disziplin an einer Universität nennt der Wissenschaftsrat die Technische Universität Darmstadt. Hier wurde einige Wochen später die Auftaktveranstaltung der neuen Konferenzreihe »SCIENCE – PEACE – SECURITY« ausgerichtet. Bei der dreitägigen Veranstaltung stellten Wissenschafter*innen ihre aktuelle Forschung zu Fragen der internationalen Sicherheit, der Schaffung von Frieden sowie transparenz- und vertrauensbildenden Maßnahmen, der Rüstungskontrolle, der Abrüstung und des Konfliktmanagements, der damit verbundenen interdisziplinären Herausforderungen und möglicher Lösungsansätze zur Diskussion.

Zielstellung

Auf dem Programm standen Vorträge und Poster von Forscher*innen aus über 50 Organisationen, sowohl aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften (Physik, Biologie, Chemie, Informatik) als auch aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften (Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung, Psychologie, Philosophie). Dabei wurden Brücken geschlagen zwischen den »klassischen« nuklearen, biologischen und chemischen Bedrohungen und »neuen« Technologien, wie Drohnen, autonomen Waffen oder Cyberwaffen, die in »klassischen« sowie in »neuen« Räumen zum Einsatz kommen, z.B. im Cyberspace oder im erdnahen Weltraum.

Inhalte

Den Auftakt zur Konferenz machten am 25.9. Prof. Alfred Nordmann (TU Darmstadt) und Dr. René von Schomberg (Europäische Kommission) mit dem Workshop »30+ Jahre IANUS«. IANUS wurde 1988 an der TU Darmstadt als zentrale Einrichtung zur naturwissenschaftlichen und technischen Friedensforschung im Austausch mit den Gesellschafts- und Geisteswissenschaften gegründet. Im Jahr 2000 erhielt die Gruppe für ihre herausragende interdisziplinäre Arbeit den Göttinger Friedenspreis. 2018, zeitgleich mit der Einrichtung des neuen Fachgebietes »Wissenschaft und Technik für Frieden und Sicherheit« (PEASEC), wandelte sich IANUS in ein Netzwerk innerhalb der TU Darmstadt, das mit einer universitätseigenen Förderlinie für interdisziplinäre Projekte verknüpft ist. Ein Festvortrag (Prof. Jürgen Scheffran, Universität Hamburg) zur Ambivalenz von Wissenschaft und Technik, die sowohl für gute als auch für missbräuchliche Zwecke genutzt werden kann, leitete den Abend ein.

Prof. Christian Reuter eröffnete zusammen mit den Leitern der inhaltlichen Themenschwerpunkte Biologie/Chemie, Physik/Nuklear, Cyber und Neue Technologien – Dr. Jürgen Altmann, Prof. Malte Göttsche und Dr. Mirko Himmel – die Konferenz im Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus und hob in seiner Ansprache den Pilotcharakter des Tagungsformats hervor. Es folgten Grußworte von Prof. Ralph Bruder (Vizepräsident der TU Darmstadt), Prof. Ulrich Schneckener (Vorsitzender der Deutschen Stiftung Friedensforschung) sowie Dr. Jürgen Altmann (Vorsitzender von FONAS). Anschließend standen am 26. und 27.9. Vorträge und Diskussionen auf dem Programm.

Zunächst wurde der weltweite Stand der Rüstungskontrolle analysiert (Dr. Oliver Meier, SWP). Die Analyse wurde konkretisiert für chemische (Dr. Paul Walker, Internationales Grünes Kreuz) und biologische Waffen (Dr. Jonathan Forman, OPCW) sowie die aktuellen technologischen Entwicklungen in diesem Bereich (Dr. Mirko Himmel, Universität Hamburg). Spezielle Herausforderungen für das Biowaffenübereinkommen ergeben sich aus Sicht der Politikwissenschaften durch biotechnologische Entwicklungen (Dr. Una Jakob, HSFK). Das Missbrauchspotential der Systembiologie (Prof. Kathryn Nixdorff, TU Darmstadt) und neuartiger Gentechnologien (Dr. Johannes Frieß, BOKU Wien) wurden ebenso behandelt wie Nuklear-Archäologie (Prof. Malte Göttsche, RWTH Aachen), die Politik zur Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen (Dr. Jonas Siegel, University of Maryland), die Modernisierung der luftgestützten Rüstungsverifikation im Rahmen des Open-Skies-Abkommens (Prof. Hartwig Spitzer, Universität Hamburg) und Herausforderungen der nuklearen Proliferation (Dr. Matthias Englert, Öko Institut).

Weitere Referent*innen befassten sich mit neuen Technologieentwicklungen und ihren Auswirkungen auf Frieden und Sicherheit. Hierzu gehören insbesondere wissenschaftliche Herausforderungen für die informatikbezogene Friedensforschung (Prof. Christian Reuter, PEASEC) sowie Fragen zu Hightech- (Dr. Niklas Schörnig, HSFK) und Cyberwaffen (Thomas Reinhold, PEASEC), zur Cyber-Rüstungskontrolle (Dr. Matthias Schulze, SWP) und zur Attribution von Cyberangriffen (Thea Riebe, PEASEC). Weitere Vorträge widmeten sich kritischen Infrastrukturen (Dr. Moritz Weiss und Felix Biermann, LMU München), Drohnen-Schwärmen (Maaike Verbruggen, Vrije Universiteit Brussel), Additiver Fertigung für militärische Zwecke (Dr. Grant Christopher, VERTIC) und vertrauenswürdiger Elektronik für Verifikationszwecke (Dr. Moritz Kütt, IFSH Hamburg).

Vor dem Hintergrund der bisherigen Erkenntnisse der naturwissenschaftlich-technischen Friedensforschung suchten weitere Referenten Rückschlüsse auf zukünftige Entwicklungen zu ziehen, so Dr. Jürgen Altmann (TU Dortmund) mit Blick auf Militärtechnologien, Prof. Götz Neuneck (IFSH Hamburg) zu technologischen und politischen Rüstungswettläufen sowie Prof. Martin Kalinowski (CTBTO) zur Arbeit der Organisation des Vertrages über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen.

Ein wichtiger Teil des Tagungsprogramms waren ferner 16 Poster-Präsentationen, die mehrheitlich von Nachwuchswissenschaftler*innen zur Diskussion gestellt wurden. Sie deckten ein breites Spektrum ab, von Cyberthemen , Dual-use, militärischer Weltraumnutzung und bewaffneten Drohnen bis hin zur Abrüstung und Rüstungskontrolle von Massenvernichtungswaffen.

Organisation

Federführend ausgerichtet wurde die dreitägige Konferenz von PEASEC (Wissenschaft und Technik für Frieden und Sicherheit) in Kooperation mit IANUS (Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Naturwissenschaft, Technik und Sicherheit) und CROSSING (DFG-Sonderforschungsbereich) an der TU Darmstadt sowie FONAS (Forschungsverbund Naturwissenschaft, Abrüstung und internationale Sicherheit) und Deutsche Stiftung Friedensforschung.

Hauptorganisatoren der Konferenz waren Prof. Christian Reuter (TU Darmstadt) und sein Team, mit Unterstützung der Themenverantwortlichen Dr. Jürgen Altmann (TU Dortmund), Prof. Malte Göttsche (RWTH Aachen) und Dr. Mirko Himmel (Universität Hamburg). Zum Abschluss würde angekündigt, dass die in zwei Jahren geplante Folgekonferenz SCIENCE – PEACE – SECURITY ’21 an der RWTH Aachen stattfinden wird.

Christian Reuter, Jürgen Altmann, Malte Göttsche, Mirko Himmel

in Wissenschaft & Frieden 2019-4: Ästhetik im Konflikt

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