in Wissenschaft & Frieden 2025/4Autoritäre Wende: Repression – Militarisierung – Faschisierung, Seite 31-34


Antifa, quo vadis?

Eine kurze Geschichte und ein aktuelles Lagebild der Bewegung

Richard Rohrmoser

Die antifaschistische Bewegung polarisiert: Für die einen leistet sie durch ihre Bildungs- und Recherchearbeit sowie ihre Protestaktionen einen essenziellen Beitrag gegen Rechtsextremismus. Für die anderen stellt sie aufgrund ihrer Infragestellung des staatlichen Gewaltmonopols eine Gefährdung der Demokratie von links dar. Viele denken, dass die Antifa ein Zerfallsprodukt der 1968er-Bewegung ist. Tatsächlich hat sie ihren Ursprung jedoch in den 1920er Jahren – im Kampf ­gegen den aufkommenden Faschismus in Europa. Grund genug, die Bewegung gerade heute nicht abzuschreiben. Aber wie ist ihr Zustand? Welche Herausforderungen navigiert sie aktuell? Welches Potenzial hat sie für das heutige Ringen gegen aufkeimenden Faschismus?

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