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Koddenbrock – Krieg oder Freundschaft? – Beiratsevent (5)

Angesichts »neuer Warlords« in den deutschen Allianzen (Friedensgutachten 2026), die den imperialistischen Krieg weitgehend normalisiert haben, stellt sich für die deutsche Gesellschaft akut die Frage, wie sie die militärische Aufrüstung, ihre Beteiligung an aktiver Kriegsführung und die wichtigsten außenpolitischen Beziehungen in dieser voraussichtlich länger anhaltenden Krisensituation gestalten will, stellt Kai Koddenbrock fest.

Finckh-Krämer – Zivile Konfliktbearbeitung als Alternative – Beiratsevent (4)

Wie steht es um den Beitrag der »Zivilen Konfliktbearbeitung« (ZKB) zum Frieden und wie lässt sich die dahinter stehende Idee gegen den allgegenwärtigen Zustand der Militarisierung verteidigen? Unter dem Ansatz der Zivilen Konfliktbearbeitung sind in den letzten 30 Jahren in Deutschland durch viel Kraftanstrengung viele Strukturen entstanden, die derzeit in großer Gefahr stehen, »überrollt« zu werden. Dagegen spricht sich Ute Finckh-Krämer deutlich aus.

Hummel – Die »nukleare Zeitenwende« – Beiratsevent (3)

Die »nukleare Zeitenwende« ist eine diskursive Wende, in der die langjährige mehrheitliche Unterstützung für eine Entnuklearisierung der deutschen Sicherheitspolitik immer weiter marginalisiert und die nukleare Abschreckung immer stärker normalisiert wird. Sie beruht nicht auf einer aufgeklärten Zustimmung, sondern erfolgt wider besseres Wissen. Was dagegen getan werden kann, analysiert Hartwig Hummel.

Goetze – »Totalförsvar« in Schweden – Beiratsevent (2)

Am 12. Januar 2025 erklärte der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson in einer Rede, dass sich Schweden nicht im Krieg befinde. Es herrsche allerdings auch kein Friede, so Kristersson weiter. Das Land, in das die Autorin gezogen ist, hat sich verändert. Die Debatte, die von der Politik und in den Medien geführt wird, ist geprägt von einem Krisen- und Bedrohungsnarrativ für die schwedische Bevölkerung, das auch im zivilen Alltag allgegenwärtig ist, analysiert Dorothée Goetze.

Brunner – Akademische Komplizenschaft mit Krieg und Militarismus – Beiratsevent (1)

Dass Wissenschaftsinstitutionen heute erneut und immer unverblümter auch in den Dienst zunehmend militarisierter Außen- und autoritärer Innenpolitik gestellt werden und sich durch prominente Akteur*innen sogar selbst aktiv in diese Position begeben, stellt eine äußerst beunruhigende Entwicklung dar. Claudia Brunner problematisiert diese Entwicklung.

Wehner – Zu einer echten Friedensmacht Europa

Ein institutioneller Entwurf für eine weitreichend anders gedachte Friedensordnung wird in diesem Beitrag vorgestellt: das Konzept einer politisch und fiskalisch eigenständigen, demokratisch legitimierten und hoch spezialisierten europäischen Körperschaft für Friedens- und Militärpolitik. Damit ließe sich – so die hier entwickelte Hoffnung – eine »Vereinte Europäische Friedensmacht« konstituieren.

Frey – Keine Waffen, sondern Massenvernichtungsmittel

Im Angesicht der Debatte um Atomwaffen in der aktuellen Abschreckungsstrategie, ihrer Erneuerung, neuen Formen (»Mini-Nukes«), möglicher deutscher Beteiligung an einer »Eurobombe« ist es dringlich notwendig an die prominenten Thesen des nuklearpazifistischen Pfarrers Martin Niemöller zu erinnern.

Stellenausschreibung: Verantw. Redakteur*in (m/w/d) in Teilzeit ab 1. August — Deadline: 30.4.2026

Zur Unterstützung unseres friedenswissenschaftlichen Projekts suchen wir ab 1. August 2026 eine*n verantw. Redakteur*in in Teilzeit.

Wulf – Vier Szenarien zur Zukunft des Ukrainekrieges

Um Leid und Zerstörung in der Ukraine zu beenden, ist es notwendig, diesen Krieg zu stoppen. Bislang haben die diversen Vorschläge und Verhandlungen zu keinem tragfähigen Ergebnis geführt. Dieser Beitrag analysiert vier mögliche Szenarien.

W&F 4/25 – Guest Op-Ed of Female Nobel Laureates – Toward renewal

The world is in crisis. Armed conflicts are escalating. Authoritarian regimes are expanding their grip—sustaining power through fear, division, and militarization. They tighten control through disinformation and fear, stoking insecurity and resentment that turn citizens against one another. In this atmosphere of division, political actors weaponize misogyny, fuel toxic masculinities, ignite new conflicts, and strip women and marginalized communities of their rights.