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Redaktion W&F
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Redaktion W&F2025-11-27 07:55:582025-11-27 08:04:07W&F 4/25 – Guest Op-Ed of Female Nobel Laureates – Toward renewalEin weites Meer, durchzogen von Machtinteressen, geopolitischen Projektionen, kolonialen Kontinuitäten – und sichtbar durch das beharrliche Ringen seiner Bewohner*innen um eine lebenswerte Zukunft. In der Betrachtung der maßgeblichen geopolitischen Kräfte ist der Pazifik eine weitgehend leere Leinwand. In der Perspektive derer, für die es »unsere See der Inseln« ist, stellt es das Gegenteil dar: Die zentrale Lebensader, die Verbindungswege, die interkulturelle Brücke.
Die Ausgabe zur »See der Inseln« blickt auf die großen Herausforderungen und Kämpfe der Region: Wie die Staaten und Menschen dieses Ozeans Antworten auf die verschränkten Gewaltformen von Klimawandel, Kolonialismus und Rassismus, Extraktivismus, Folgen von Nuklearsprengungen und imperialer Ausdehnung suchen.
Mit Beiträgen von Oliver Hasenkamp, Janina Dannenberg, Stewart Firth und weiteren
Die Ausgabe zur »See der Inseln« blickt auf die großen Herausforderungen und Kämpfe der Region: Wie die Staaten und Menschen dieses Ozeans Antworten auf die verschränkten Gewaltformen von Klimawandel, Kolonialismus und Rassismus, Extraktivismus, Folgen von Nuklearsprengungen und imperialer Ausdehnung suchen.
Mit Beiträgen von Oliver Hasenkamp, Janina Dannenberg, Stewart Firth und weiteren
Der Klimawandel stellt für die pazifischen Inselstaaten die größte Gefahr dar. Doch auch wenn sie sich gemeinsam für mehr Klimaschutz einsetzen, wäre es verkehrt, sie als einen geeinten Block zu betrachten. Vielmehr ist die Region von großer Vielseitigkeit geprägt und ringt um regionalen Zusammenhalt.
von Oliver Hasenkamp
von Oliver Hasenkamp
Mit verheerenden Folgen wurden im Pazifik über vier Jahrzehnte durch heutige NATO-Staaten Atomexplosionen durchgeführt. Die Folgen stehen in engem Zusammenhang mit sozial-ökologischen Krisen in der Region – und wirken sich bis heute aus.
von Janina Dannenberg
von Janina Dannenberg
Im Herbst 2025 wurde Strafanzeige gegen ein Mitglied der israelischen Armee bei der deutschen Bundesanwaltschaft eingereicht. Im Interview fragen wir nach dem Sinn und Zweck derlei strategischer Prozessführung und beleuchten ihr emanzipatorisches Potential
Interview mit Alexander Schwarz
Alexander Schwarz im Interview
Deutsche Rüstungsexporte boomen – aber so ganz genau ist oft nicht klar, was und warum von welchem Unternehmen wohin exportiert wird. Es wird vielmehr oft eine erstaunlich faktenfreie Diskussion im öffentlichen Raum geführt, weshalb »deutsche Tabus« fallen müssten. Der Atlas setzt dem Fakten entgegen!
Sie kommen von hoch oben oder flach über den Boden, sie schlagen mit unvorstellbaren Geschwindigkeiten ein und sie sind auf Zerstörung ausgelegt: landgestützte Mittelstreckenwaffen. Ausgelegt für schnelle und präzise Angriffe auf strategische Ziele sind sie kaum von der Flugabwehr abzufangen. Das macht sie besonders gefährlich – erst recht in der fatalen Logik der Abschreckung. Sie destabilisieren und sie führen zu einem Klima der ständigen Unsicherheit.
In diesem Dossier blicken die Autor*innen auf die neue »Normalität« dieser Waffen weltweit: die militärtechnologischen Entwicklungen der USA, Russlands und auch die Vorhaben der EU; es werden auch die Stationierungsdynamiken in Süd- und Ostasien sowie in der MENA Region betrachtet. Nicht zuletzt entfaltet das Dossier eine realistische aber dringend nötige Rüstungskontrolloptionen für Mittelstreckenwaffen.
Mit Beiträgen von Wolfgang Richter, Timur Kadyshev, Jürgen Wagner, Juliane Hauschulz und weiteren
Landgestützte Mittelstreckenwaffen sind auf schnelle und präzise Angriffe auf strategische Ziele ausgelegt und kaum von der Flugabwehr abzufangen. Das macht sie besonders gefährlich – sie destabilisieren und führen zu ständiger Unsicherheit. Das Dossier fokussiert die neue »Normalität« dieser Waffen weltweit und entfaltet eine realistische aber dringend nötige Rüstungskontrolloptionen für Mittelstreckenwaffen.
Über W&F
Wissenschaft & Frieden ist die führende interdisziplinäre Wissenschaftszeitschrift für Friedensforschung, Friedenspolitik und Friedensbewegung. W&F erscheint seit 1983 und publiziert zu friedenspolitischen, militär-strategischen und rüstungstechnischen Fragen, untersucht Gewaltursachen und -verhältnisse und thematisiert Wege und Möglichkeiten zur zivilen Konfliktlösung, zur Wahrung der Menschenrechte und zur Zukunftssicherung.









UNAMID/Adrian Dragnea


Gush Shalom


