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2019-3
Hybrider Krieg?

Aktueller Beitrag

öffnen Call for Papers: Friedensverständnisse, Friedensstrategien und Friedensprozesse

W&F-Redaktion

Die Vierteljahreszeitschrift »Wissenschaft und Frieden« lädt ein zur Einreichung von Artikelvorschlägen für den Schwerpunkt von Heft 2-2020, »Friedensverständnisse, Friedensstrategien und Friedensprozesse« (Arbeitstitel).
Abstracts mit maximal 5.000 Zeichen Länge werden bis 18.11.2019 erbeten.
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2019-3 Hybrider Krieg?

Wird in Sicherheitsdiskursen von »hybride Kriegsführung« gesprochen, bleibt oft vage, worum es eigentlich geht: die Verschmelzung ziviler und militärischer Kampfformen, asymmetrische Kampfführung gegen einen Gegner, der im konventionellen Sinne überlegen ist, die Taktiken Russlands in der Ukraine oder gar Cyberkrieg? Was die verschiedenen Konzepte und Sichtweisen eint, ist meist der Ruf nach Gegenmaßnahmen, Aufrüstung und mehr Geld. W&F 3/2019, »Hybrider Krieg?«, untersucht verschiedene Aspekte dieser Art der Kriegsführung, vom Begriff selbst und seiner Funktion bis hin zur völkerrechtlichen Einstufung.

Außerhalb des Heftschwerpunkts wird die Frage eines Rückzugs der USA aus Syrien kontrovers diskutiert, die Situation in Venezuela beleuchtet, die Zeit nach dem INF-Vertrag reflektiert und ein neues Projekt am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg vorgestellt.

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Dossier 88

Verifikation nuklearer Abrüstung

 Verifikation nuklearer Abrüstung

Die nukleare Rüstungskontrolle und Abrüstung sind in eine schwere Krise geraten. Diese Krise zu lösen und Rüstungskontrolle zu erhalten wird schwer genug; um darüber hinaus zukünftig bedeutende Reduktionen nuklearer Arsenale zu erreichen, sind u.a. neue Verifikationsverfahren und -vereinbarungen notwendig, die geeignet sind, reale Abrüstung zuverlässig zu überprüfen. W&F-Dossier 88, »Verifikation nuklearer Abrüstung« beleuchtet das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln.

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Gastkommentar

zum Artikel Weitere Eskalation mit Iran vermeiden

Kathrin Vogler
Gastkommentar

Noch ist es ein Krieg der Wörter. Trump drohte im Mai: „Wenn der Iran kämpfen will, wird das das offizielle Ende des Iran sein.“ Irans ­Präsident Rohani warnte den US-Präsidenten kürzlich vor der „Mutter aller Kriege“.

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In der aktuellen Ausgabe

zum Artikel Hybrider Krieg

Zu Konjunktur, Dynamik und Funktion eines Konzepts

Ina Kraft

Dieser Beitrag befasst sich mit der Verwendung des Konzepts des hybriden Krieges in der deutschen sicherheitspolitischen Debatte. Er kommt zu dem Ergebnis, dass politische Akteure das noch immer vage Konzept nutzen, um konkrete Vorhaben der Bundeswehr sowie Änderungen in der sicherheitspolitischen Entscheidungsfindung zu legitimieren.

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zum Artikel Volksrepublik China

Zivilisationsanspruch und Wahrnehmung hybrider Bedrohung

Doris Vogl

China wird zunehmend mit hybrider Kriegsführung im Hochtechnologie-Bereich in Zusammenhang gebracht; die Position Pekings bleibt jedoch zumeist unterbelichtet. Im Sinne eines ausgewogenen Diskurses sollen daher im Folgenden grundlegende chinesische Begrifflichkeiten und Sichtweisen zum Thema Sicherheitspolitik näher untersucht werden.

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zum Artikel USA aus Syrien?

Mechthild Exo & Karin Leukefeld

Ein Friedensprozess für Syrien ist möglich
Ende 2018 signalisierte der eingeleitete US-Truppenabzug der Türkei freie Hand für einen militärischen Überfall auf Nordsyrien. Kurz zuvor hatte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan gedroht, die gesamte Selbstverwaltungsregion im Norden Syriens militärisch zu erobern und zu besetzen, wie bereits seit März 2018 den westlichsten Kanton in Selbstverwaltung, Afrîn.

Der vorsätzliche Bruch des Völkerrechts in Syrien
Die Charta der Vereinten Nationen, die bis heute Geltung hat, beginnt so: „Wir, die Völker der Vereinten Nationen – fest entschlossen, künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat, […]“. Sie wurde am 26. Juni 1945 in San Francisco unterzeichnet und trat am 24. Oktober des gleichen Jahres in Kraft (Vereinte Nationen 1945).

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zum Artikel Es ist schon spät

Das Ende des INF-Vertrags zwingt zum Handeln

Joseph Gerson

Die durch Präsident Trump forcierte Aufrüstung und Kriegsrhetorik droht, den gesamten Prozess der nuklearen Abrüstung und Rüstungskontrolle zum Einsturz zu bringen und den Frieden in der Welt tiefgreifend zu gefährden. Der Autor beschreibt einige Hintergründe und mögliche Konsequenzen, die sich aus dem Ende des INF-Vertrags ergeben. Sein Text ist aber auch Zeugnis dafür, wie sich die Friedens- und Abrüstungsbewegung in den USA – und nicht nur dort – an kleine Hoffnungsschimmer klammert, um eine neue Rüstungs­spirale aufzuhalten.

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Unser Dank gilt der Rosa-Luxemburg-Stiftung, die 2009 die Überarbeitung dieser Internetseiten förderte