W&F 2026/1

Ein »Ozean des Friedens«?

Die Staaten Ozeaniens zwischen Klimawandel und Geopolitik

von Oliver Hasenkamp

Der Klimawandel stellt für die pazifischen Inselstaaten die größte Gefahr dar. Doch auch wenn sie sich gemeinsam für mehr Klimaschutz einsetzen, wäre es verkehrt, sie als einen geeinten Block zu betrachten. Vielmehr ist die Region von großer Vielseitigkeit geprägt und ringt um regionalen Zusammenhalt. Dieser wird noch wichtiger, aber auch brüchiger, weil Ozeanien zunehmend in einen Machtkampf zwischen den USA und China gerät.

Im September 2025 erklärten die Staats- und Regierungschefs Ozeaniens beim jährlichen Treffen des »Pacific Islands Forum« den Pazifik zu einem »Ozean des Friedens«. In dem Beschluss betonen sie sowohl den zwischenstaatlichen Frieden und regionalen Zusammenhalt als auch ihre eigene Rolle als »Hüter« und »Verwalter« des Pazifischen Ozeans.

Obwohl die konkreten Auswirkungen dieser weitgehend unverbindlichen Erklärung der wichtigsten Regionalorganisation Ozeaniens noch unklar sind, kommt ihr eine große Bedeutung zu: Sie weist die Großmächte, die sich einen Machtkampf um Einfluss im Pazifik liefern, zumindest rhetorisch in die Schranken. In der Erklärung und den begleitenden Beschlüssen rufen die Mitgliedstaaten des Forums alle Staaten dazu auf, die Souveränität der pazifischen Inselstaaten (PIS) zu respektieren und zukünftig auf eine Weise mit dem »Blauen Pazifischen Kontinent« zusammenzuarbeiten, die den regionalen Prioritäten und dem sogenannten »Pacific Way«1 Rechnung tragen (Pacific Islands Forum 2025).

Dieser Beschluss kann jedoch nicht über die Brüchigkeit der regionalen Zusammenarbeit in den letzten Jahren hinwegtäuschen, die sich in Krisen wie dem im letzten Moment abgewendeten »Micronexit«2, aber auch in den Diskussionen über chinesischen Einfluss in den Wochen vor der Verabschiedung der »Ocean of Peace«-Erklärung gezeigt hat. Gerade deshalb ist die Erklärung aber ein exzellentes Beispiel für regionale Politik im Pazifik, weil sie deren große Dynamik und Schnelllebigkeit aufzeigt.

Die pazifischen Inselstaaten als »Large Ocean States«

Um regionale Interessen im Pazifik zu verstehen, ist es wichtig, sich zu vergegenwärtigen, dass Ozeanien eine große und vielseitige Region ist. Von Europa aus betrachtet mögen die PIS zu den kleinsten Ländern der Erde zählen. Trotzdem weisen sie sehr unterschiedliche geografische, ökonomische und soziale Gegebenheiten auf. Papua-Neuguinea hat mit seinen mehr als 10 Millionen Einwohner*innen ein Vielfaches der Bevölkerungszahl aller anderen PIS. Fidschi kommt als eine Art Zentrum der Region politisch eine besondere Rolle zu. Aber auch den Ein-Insel-Staat Nauru und den Atoll-Staat Tuvalu, die jeweils etwa 10.000 Einwohner*innen haben, kennzeichnen unterschiedliche Gegebenheiten.

Ausgenommen der konstitutionellen Monarchie Tonga und mehrerer vorübergehender Militärregierungen in Fidschi (zuletzt bis 2014) sind die PIS zwar grundsätzlich demokratisch organisiert, dennoch koexistieren zahlreiche politische und soziale Systeme sowie unterschiedliche Gesellschaften, die beispielsweise egalitärer oder eher hierarchisch organisiert sind. Für viele Menschen im Pazifik ist die Zugehörigkeit zu einer spezifischen Insel oder einer lokalen Gemeinschaft bedeutender als die nationale Identität, die in einigen Fällen als koloniales Konstrukt wahrgenommen wird. Das gilt auch für die Dreiteilung der Region in die Zonen Melanesien, Polynesien und Mikronesien, der bis heute aber eine wichtige Rolle in der regionalen Politik zukommt.

Schon allein aufgrund der Vielfältigkeit der Inseln ist der gemeinsame Ozean, der auch in der »Ocean of Peace«-Erklärung in den Mittelpunkt gerückt wird, ein vereinendes Element. Für viele Menschen stellt der Pazifik etwas Verbindendes und nichts Trennendes dar, wie der bekannte Autor Epeli Hau’ofa in seinem einflussreichen Aufsatz »Our Sea of Islands« beschrieben hat (Hau’ofa 1994). Für ihn macht es einen großen Unterschied, ob man von »kleinen Inseln in einem großen Ozean« oder von einem »Meer voller Inseln« spricht (vgl. dazu auch Knopf in dieser Ausgabe, S. 7). Heute wird dieser Gedanke dadurch weitergeführt, dass die PIS sich selbst lieber als »Große Ozeanstaaten« anstatt »Kleine Inselstaaten« bezeichnen. Dieser Begriff bezieht sich auf ihre großen Meereszonen und bringt ein gesteigertes Selbstbewusstsein zum Ausdruck.

Klimakrise als oberste Priorität

Die PIS zählen zu den am stärksten von der Klimakrise betroffenen Ländern der Welt. Sie definieren den Klimawandel – auch in der »Ocean of Peace«-Erklärung – immer wieder als »wichtigstes Thema überhaupt«, engagieren sich seit Jahrzehnten in den Klimaverhandlungen der Vereinten Nationen und haben maßgeblich zur Verabschiedung des Pariser Klimaabkommens beigetragen. Dabei arbeiten sie in der Allianz der kleinen Inselstaaten (AOSIS) oder bei den Verhandlungen zum Paris-Abkommen in der sogenannten »High Ambition Coalition« insbesondere mit anderen Inselstaaten und der Europäischen Union zusammen. Vor allem das aus wissenschaftlicher Sicht entscheidende Ziel zur Begrenzung des durchschnittlichen globalen Temperaturanstiegs auf 1,5°C im Paris-Abkommen würde es ohne die PIS wohl nicht geben.

Auch wenn die Welt weit davon entfernt ist, das Paris-Abkommen umzusetzen und den Bedürfnissen der PIS auch nur im Ansatz gerecht zu werden, haben die PIS auch in den letzten Jahren Erfolge erzielen können. Dazu zählt das Rechtsgutachten zum Klimawandel, das der Internationale Gerichtshof 2025 vorgelegt hat. Das Gutachten unterstreicht, dass alle Staaten zu deutlich mehr Klimaschutz verpflichtet sind, hat das 1,5°C-Ziel zur rechtlich gültigen Schwelle erklärt und bestätigt, dass individuelle Klagen gegen Staaten, die unzureichend Klimaschutz betreiben, unter bestimmten Voraussetzungen möglich sind. Das Gutachten geht zurück auf eine Initiative von Studierenden im Pazifik und ist somit ein Paradebeispiel dafür, dass zivilgesellschaftliches und Jugend-Engagement konkrete Auswirkungen in der internationalen Politik haben können. Auf staatlicher Ebene brachte Vanuatu mit Unterstützung anderer pazifischer Staaten die für das Gutachten notwendige Resolution in die UN-Generalversammlung ein. Das Gutachten zeigt somit auch, wie eng die PIS vor allem in der Klimapolitik mit der Zivilgesellschaft zusammenarbeiten.

Das hat auch praktische Gründe: Denn aufgrund ihrer geringen Wirtschaftskraft besitzen die PIS nur begrenzte Ressourcen für internationale Politik und profitieren von der engen Abstimmung mit Zivilgesellschaft und auch der Wissenschaft. Die PIS gelten als starke Verfechter des internationalen Rechts und des Multilateralismus, weil sie ebenso wie andere kleinere Staaten im Völkerrecht und in Organisationen wie der UN ein Garant ihrer Sicherheit und Mitsprache sehen. Da sie zu den jüngsten Staaten der Welt zählen, blicken viele von ihnen außerdem auf relativ kurze Erfahrung in der Diplomatie zurück. Gerade vor diesem Hintergrund ist es bemerkenswert, welche Sichtbarkeit die Staaten mittlerweile auf internationaler Ebene erlangt haben.

Nicht immer geeint

Für viele pazifischen Staaten und die Zivilgesellschaft ist der Einsatz gegen Atomwaffen ein bedeutendes Thema. Zwischen 1946 und 1996 haben auf dem Gebiet der heutigen Marshallinseln, Kiribatis und in Französisch-Polynesien mehr als 300 Atomwaffentests stattgefunden (vgl. zur nuklearen Gewalt v.a. Dannenberg in dieser Ausgabe, S. 17ff.). Vor allem die Marshallinseln kämpfen bis heute vor internationalen und US-Gerichten um Entschädigungen. Die PIS haben eine entscheidende Rolle in den Verhandlungen zum 2021 in Kraft getretenem UN-Atomwaffenverbotsvertrag gespielt. Die durch das Abkommen von Rarotonga im Jahr 1986 eingerichtete »South Pacific Nuclear Free Zone« ist ein identitätsstiftendes Erfolgsbeispiel regionaler Zusammenarbeit. Es zeigt aber auch die Auswirkungen von Abhängigkeitsverhältnissen auf: Denn ausgerechnet die Marshallinseln sind hier aufgrund einer vertraglichen Bindung an die USA, die einst Bedingung für ihre Unabhängigkeit gewesen ist, nicht dabei.

Trotz zahlreicher weiterer Beispiele für Zusammenarbeit der pazifischen Staaten etwa im Bereich des Fischerei-Managements, sind die PIS kein geeinter Block. Es gibt Themen, in denen sie dezidiert unterschiedliche Ansätze verfolgen. Das gilt etwa beim Tiefseebergbau: Nauru gilt weltweit als größter Befürworter von Tiefseebergbau und argumentiert zusammen mit Partnerunternehmen, dass dieser umweltschonender sei als Bergbau an Land und für Inselstaaten eine Chance sei, Einkommen zu generieren. Da 2023 eine vom UN-Seerechtsübereinkommen gesetzte Frist zur Fertigstellung eines Regelwerks für den Tiefseebergbau in internationalen Gewässern verstrichen ist, plant Nauru nun den weltweit ersten Antrag auf eine Bergbaulizenz zu stellen, der dann ohne endgültige Abbauvorschriften von der Internationalen Meeresbodenbehörde geprüft werden muss.

Zahlreiche andere pazifische Staaten wie Palau, Fidschi, Samoa, Tuvalu und Vanuatu haben sich jedoch – ebenso wie große Teile der pazifischen Zivilgesellschaft – klar gegen Tiefseebergbau und für ein globales Moratorium positioniert. Sie fürchten negative Auswirkungen auf die Umwelt und damit auch für eine nachhaltige Entwicklung von Küstengemeinschaften, insbesondere für den Fischfang. Während das Engagement Naurus einerseits ein weiteres Beispiel dafür ist, wie geschickt die PIS internationale Institutionen nutzen, zeigt es andererseits auch das Spannungsverhältnis zwischen Umweltschutz und dem Streben nach wirtschaftlicher Entwicklung, vor dem viele PIS stehen.

Geopolitische Machtkämpfe im Pazifik

Auch wenn ausländische Unternehmen im Tiefseebergbau großen Einfluss auf die PIS ausüben, wäre es – wie es hierzulande häufig medial geschieht – zu kurz gedacht, regionale Differenzen per se auf externe Machtausübung zurückzuführen. Dennoch hat der Konflikt zwischen China und den USA mittlerweile gravierende Auswirkungen auf die Politik der pazifischen Staaten. Dieser Wettstreit um Einfluss im Pazifik ist nicht neu, hat in den letzten Jahren aber massiv zugenommen. Während die Marshallinseln, die Föderierten Staaten von Mikronesien und Palau weiterhin vertraglich an die USA gebunden sind, gelten vor allem die Salomonen und Kiribati seit 2019 als enge Verbündete Chinas und haben Sicherheitsabkommen mit Peking geschlossen.

Viele der PIS haben zunehmend das Gefühl, sich für eine Seite als eine Art »Schutzmacht« entscheiden zu müssen. Doch das ist selten im Interesse der PIS, die vielmehr an einer Zusammenarbeit mit beiden Seiten interessiert sind. Wie die meisten kleineren Staaten vermeiden die PIS, sich gegen mächtigere Staaten zu positionieren, vor allem wenn keine ureigenen Prioritäten betroffen sind. In einer Welt, in der jede Zusammenarbeit mit einer der um Einfluss strebenden Seiten zunehmend als Affront gegen die andere empfunden wird, wird das politische Handeln vieler PIS aber zu einem Spießrutenlauf und wird die Handlungsfähigkeit der PIS spürbar eingeschränkt (vgl. dazu Seifert in dieser Ausgabe, S. 14ff.). Der Machtkampf verstärkt regionale Uneinigkeit, erschwert regionale Kooperation und trägt zu einer größeren Zurückhaltung der PIS auf internationaler Ebene bei.

Die Realität ist allerdings komplexer, als es die Fokussierung auf einen simplen Zweikampf zwischen den USA und China suggeriert. Ein solcher Blick übersieht die Abhängigkeitsverhältnisse, die es zwischen den pazifischen Staaten selbst gibt, und die regionalen Interessen weiterer (ehemaliger Kolonial-)Staaten. Dies gilt insbesondere für die sogenannten »westlichen« Staaten, die im Pazifik nicht unbedingt geeint auftreten, etwa aufgrund der unterschiedlichen Auffassungen von Neuseeland und den USA zu Atomwaffen, die 1985 zur Suspendierung Neuseelands aus dem Verteidigungsbündnis ANZUS geführt haben. Australien und Frankreich sind zuletzt wegen einem gescheiterten Rüstungs-Deal und australischer Kritik am französischen Umgang mit der Unabhängigkeitsbewegung in Neukaledonien aneinandergeraten.

Der Einfluss der USA und Chinas hat Grenzen

Der vermeintlichen Übermacht der Großmächte zum Trotz zeigen die PIS wie in der »Ocean of Peace«-Erklärung immer wieder, dass sie zumindest versuchen, sich den Hegemonen entgegenzustellen. So vertreten sie insbesondere in der für sie so wichtigen Klimapolitik, die sie in Krisen zusammenschweißt, gemeinsame unabhängige Positionen gegen die Interessen der USA und Chinas gleichermaßen. Auch den russischen Angriff auf die Ukraine – einem für die PIS gefährlichen Präzedenzfall gegen das Völkerrecht und für das »Recht des Stärkeren« – verurteilten sie einstimmig.

Ein eindrückliches Beispiel für die Eigenständigkeit der PIS gegenüber den Großmächten liefert ein multinationales Partnerschaftsabkommen, das China im Jahr 2022 mit allen PIS schließen wollte, die die Volksrepublik China anerkennen. Diese »Common Development Vision« umfasste beispielsweise Bestimmungen zur Sicherheits- und Wirtschaftspolitik oder zur Polizeiarbeit. Trotz einer diplomatischen Tour des chinesischen Außenministers durch fast alle PIS gelang es Peking nicht, die Inselstaaten mit dem Abkommen an sich zu binden, vielmehr lehnten diese die chinesische Offerte geschlossen ab. Im Vorfeld hatte China auf Konsultationen mit den PIS verzichtet und damit auch chinafreundliche Regierungen brüskiert. Letztlich hat Peking die Bereitschaft der PIS überschätzt, einem Abkommen zuzustimmen, das sie nicht mitbestimmen konnten und mit dem sie sich für eine Seite hätten entscheiden müssen.

An pazifischen Prioritäten orientieren, Eigenständigkeit respektieren

Tatsächlich zeichnet sich die Zusammenarbeit der pazifischen Staaten durch eine große Dynamik und Flexibilität aus, die von den Großmächten immer wieder unterschätzt wird. Ein Grund dafür liegt in der anhaltenden Bedeutung von Kultur und traditionellen Werten in der Politik der PIS sowie dem informellen, stark auf Einzelpersonen und persönliche Zusammenkünfte ausgerichteten Charakter regionaler Politik. Auch darüber hinaus spielen Kultur und Traditionen eine wesentliche Rolle in der regionalen Zusammenarbeit. So gibt es zahlreiche Beispiele dafür, wie traditionelle Versöhnungszeremonien Streitigkeiten zwischen verschiedenen Staaten beigelegt haben, etwa nach dem Micronexit oder einer Suspendierung Fidschis aus dem Pacific Islands Forum im Jahr 2009. Um die pazifische Inselregion zu verstehen, ist es daher unerlässlich, diese internen Dynamiken zu betrachten und sich auf die Komplexität der Region einzulassen. Wir sollten den Pazifik nicht bloß als ein Objekt eines Machtkampfs zwischen anderen Akteuren betrachten.

Für die PIS sind Klimaschutz und ihre Souveränität nicht verhandelbar. Umwelt- und klimapolitische Bedrohungen einerseits und sicherheitspolitische Bedrohungen andererseits sind keine unterschiedlichen Politikbereiche, sondern zwei Seiten derselben Medaille. Seien es die Folgen von Atomwaffentests, Klimawandel oder Geopolitik: Aus pazifischer Sicht handelt es sich um Herausforderungen, die von außen in die Region gebracht werden, ihre Souveränität bedrohen und für welche die PIS – idealerweise gemeinsam – nach Lösungen suchen. Mit der »Ocean of ­Peace«-Erklärung haben sie so deutlich wie selten zuvor gemacht, dass sie auch von internationalen Partnern erwarten, dass sie sich an pazifischen Prioritäten orientieren, pazifische Lösungsansätze in den Mittelpunkt rücken und die Eigenständigkeit der Inselstaaten respektieren.

Anmerkungen

1) Als »Pacific Way» wird eine informelle „Norm der Diplomatie“ bezeichnet (Haas 1989), die auf Konsens, Solidarität, pazifischer Brüderlichkeit, Ablehnung des Kolonialismus und Wahrung traditioneller Bräuche beruht (Crocombe 1976).

2) 2021 beschlossener Austritt der fünf mikronesischen PIS aus dem Pacific Islands Forum. 2022 revidierten vier Staaten den Austritt, Kiribati verließ die Organisation vorübergehend bis 2023.

Literatur

Crocombe, R. (1976): The Pacific Way. An emerging identity. Suva: Lotu Pasifika Productions.

Haas, M. (1989): The Pacific Way. Regional cooperation in the South Pacific. New York: Praeger Publishers.

Hau’ofa, E. (1994): Our Sea of Islands. The Con­temporary Pacific 6(1), S. 148-161.

Pacific Islands Forum (2025): Fifty-fourth Pacific Islands Forum, Honiara, Solomon Islands – Forum Communique and Annexes. Suva.

Oliver Hasenkamp ist stellvertretender Vorsitzender des Pazifik-Netzwerk e.V. und Associate am GIGA-Institut. Hauptberuflich arbeitet er außerdem als Referent für Entwicklung und Klimapolitik bei der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN).

erschienen in: Wissenschaft & Frieden 2026/1 Ozeanien, Seite 10–13