in Wissenschaft & Frieden 2026/2: Friedensbewegung(en) heute, Seite 42-44
Frieden ohne inneren Zusammenhalt?
Feministische Bewegungen, Identitätspolitik und Geschlechtergerechtigkeit in Nigeria
In den letzten 25 Jahren hat Nigeria nach einer langen Militärherrschaft zur Demokratie zurückgefunden, sieht sich jedoch anhaltender Unsicherheit, Konflikten zwischen Gemeinschaften, ethnisch-stammesspezifischer Marginalisierung und wirtschaftlicher Not gegenüber, die den fragilen Frieden kontinuierlich untergraben. Zunehmende Bandenkriminalität und Massenentführungen von Schulkindern haben die Krise des Landes angefeuert und den globalen feministischen Aktivismus beflügelt. Wie gehen Nigerias feministische Friedensbewegungen in einer von Religion und Ethnonationalismus geprägten Gesellschaft mit dieser Gewalt um, und welche Form der Friedensförderung ergibt sich daraus?
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