Kreative Resilienz braucht Friedensethik
von Tim Zeelen und Kerstin Schlögl-Flierl
Der Begriff »Resilienz« verdeutlicht eine Form von Widerständigkeit. Darüber hinaus ist die transformative Seite von Resilienz unbedingt zu beachten. In einer allzu breiten, unscharfen Verwendung geht dieser transformative Aspekt jedoch bisweilen verloren. Diese Tendenz wird beispielsweise deutlich in der Debatte um nationale Resilienz im Sinne einer (militärischen) Wehrhaftigkeit. Eine Friedensethik dahingegen muss sich das konstruktive, kreative und strukturelle Moment von Resilienz zu Eigen machen. Eine moderne tugendethische Perspektive kann dabei ein konkretes und zugleich transformatives Bild des »Guten« zeichnen. So kann das individuelle und gesellschaftliche Wertegerüst von »Tugenden« eine Handlungsorientierung für die Friedensarbeit bieten.
Spätestens seit der Covid-19-Pandemie ist der Begriff »Resilienz« Bestandteil gesellschaftlicher Debatten, wann immer es Bedrohungen zu überstehen gilt (Deutscher Ethikrat 2022). Wortwörtlich bedeutet er die Fähigkeit zum Zurückspringen (in einen ursprünglichen Zustand) oder etwas von sich abprallen zu lassen. Er bringt also eine Art Widerständigkeit zum Ausdruck. Der ursprünglich aus den Materialwissenschaften stammende Begriff wird heute breit und häufig verwendet (Bonß 2015), so auch im Diskurs um Krieg und Frieden. Wir gehen im Folgenden Grenzen und Chancen der Rede von Resilienz für die Friedensethik nach. Diese „reflektiert das menschliche Handeln vor dem Horizont von Frieden, Krieg und Konflikt.“ (Merkl 2022, 297) Ihr Ziel ist es, begründet Prinzipien, Kriterien, ja letztlich Orientierung nach den Maßstäben des Guten und Gerechten in dem durch die Stichworte Krieg und Frieden markierten Themenfeld zu bieten. Ist der Resilienzbegriff hierzu hilfreich?
Der häufige Gebrauch des Resilienzbegriffs in unterschiedlichen Kontexten hat unter anderem zur Folge, dass bei der konkreten Anwendung auf ein bestimmtes Gebiet erst grundsätzliche Verwendungsweisen festgelegt werden müssen. Das ist im Hinblick auf die Friedensthematik vor allem erforderlich, um formelhaften oder gar destruktiven Tendenzen vorzubeugen, etwa wenn Aufrüstungsstrategien mit nationaler Resilienzsteigerung begründet werden. Denn der Begriff läuft „Gefahr, zu einem Modewort zu werden und allein die akute Krisenreaktion in den Vordergrund zu stellen. Insbesondere kann der Ansatz instrumentalisiert werden, um internationale Hilfsgelder zu erhalten, ohne eine Reform und Transformation der politischen Strukturen anzugehen.“ (BICC et al. 2023, 67)
Ein tragfähiges Resilienzkonzept für eine Friedensethik muss dagegen eine konstruktive Rolle in der Verhältnisbestimmung von Frieden und Sicherheit bieten, darf also nicht zu einer oberflächlichen Widerstandsfähigkeit verflachen, die etwa Ursachenbekämpfung oder Diskussionen um handlungsleitende Werte ausklammert (Merkl 2017, 33-35). Zunächst gilt es deshalb, verschiedene Bedeutungsdimensionen in den Blick zu rücken und dann mögliche Potenziale wie auch Risiken der Verwendung des Resilienzbegriffs im Bereich der Friedensarbeit und Friedensethik zu verdeutlichen. Bei dem Begriff der Resilienz bieten sich folgende Unterscheidungen an.
Notwendige Differenzierungen beim Resilienzverständnis
Um den Resilienzbegriff differenziert einsetzen zu können, ist zum ersten zu unterscheiden, wessen Resilienz gemeint ist. Diese Unterscheidung kann grundsätzlich sowohl auf individueller als auch auf struktureller Ebene ansetzen. Eine Friedensethik muss jedoch immer auch strukturelle Linien beachten. Das individuelle Moment von Resilienz reicht, angewendet auf die Friedensethik, niemals aus. Was kann der*die Einzelne schon ausrichten? Welche Institutionen kümmern sich um den Frieden? Wird dies als gesamtgesellschaftliche Aufgabe ausgeflaggt, oder muss jede*r sich bemühen? Ohne den*die Einzelne*n gibt es keinen Frieden, aber ohne strukturelle Gebundenheit ebenso wenig. Bei einer Betonung von Resilienz darf es also nicht zu einer Überforderung der Einzelnen kommen. Eine rein psychologische Verwendung des Resilienzbegriffs läuft Gefahr, zu sehr auf das Individuum zu fokussieren.
Neben den Akteur*innen ist zum zweiten auch das Ziel von Resilienz anzusprechen. Resilienz kann konservativ verstanden werden, das heißt Resilienz wird vom Erhalten des bzw. der Rückkehr zum vorherigen Zustand aus konzipiert. Es gibt aber auch Positionen, die Resilienz kreativ denken, sowohl auf kollektiver als auch individueller Ebene (Schlögl-Flierl 2023). Resilienz kreativ zu denken heißt, nicht nur den Blick auf den Ausgangszustand zu richten, sondern die Offenheit für anders gelagerte Positionen wachzuhalten sowie gerade und vornehmlich das Neue in den Blick zu nehmen. Auch diese Unterscheidung kann auf die Friedensethik übertragen werden. Verwendet man die Resilienz im konservativen Paradigma, zielt sie Widerstandsfähigkeit gegenüber Folgen von Konflikten im Sinne des Erhaltens sowie die Rückkehr zu einem Zustand des Friedens an. Kriege verändern jedoch Menschen, soziale Gefüge und ökonomische Strukturen. Eine Rückkehrlogik scheint daher nicht im Sinne nachhaltiger Friedensarbeit. Leicht können noch wirksame körperliche oder seelische Verwundungen aus dem Blick geraten. Ein kreativer Resilienzansatz hingegen fokussiert Entwicklung und kann daher die dynamische Lage und Verfassung von Menschen wie Gesellschaften besser einbeziehen. Vor allem das Neue und Unvorhergesehene müssen als solche Berücksichtigung finden.
In einer dritten Unterscheidung wird zwischen drei verschiedenen Arten von Resilienz differenziert: Man kann unter Resilienz Widerstands-, Anpassungs- und Transformationsfähigkeit verstehen. Widerstandsfähigkeit – d.h. eine schädliche Situation aus eigenen Widerstandskräften heraus, physisch und psychisch möglichst gut zu überstehen, also den ursprünglichen Zustand zu bewahren – wird in vielen Zusammenhängen erwartet. Anpassung ist auf einer anderen Ebene zu sehen. Hier meint Resilienz die Fähigkeit, sich an schwierige Situation oder Konstellationen anzupassen. Die Bedeutung von Resilienz als Transformationsfähigkeit ist dem kreativen Ansatz verwandt und geht über bloße passive Anpassung am Maß des Ursprungszustands hinaus. Sie schließt eine aktive und kreative Veränderung in Anbetracht der Situation und Lage mit ein (Keck 2015).
Angesichts der vielen Verwerfungen und Konflikte auf allen Ebenen scheint die drittgenannte Form, die Transformationsfähigkeit, die anzustrebende Art der Resilienz zu sein. In diese Kerbe schlägt auch das Friedensgutachten 2023 (BICC u.a. 2023), das besonders häufig von Resilienz spricht. Resilienz im Kontext von Frieden könne nicht bedeuten, zum Status quo zurückzukehren oder instabile Situation zu verstetigen, vielmehr gelte es, auf nachhaltige Überwindung hinzuwirken. Um ein solches Resilienzverständnis zu gewinnen, das Kreativität und Transformationsfähigkeit einschließt, könnte aus friedensethischer Perspektive eine Verbindung mit der Tugendethik interessante Impulse bieten.
Ein ethischer Zugang zu Resilienz
Moralische Debatten werden häufig normethisch geführt, das heißt im Fokus steht die Frage, ob dieses oder jenes allgemeingültig moralisch zulässig oder verboten ist. Die jeweilige Antwort ließe sich dann als Norm, also als Ge- oder Verbot formulieren. Besonders bei Themen, die einer rechtlichen und institutionellen Absicherung bedürfen, kommen wir nicht umhin, Normethik zu betreiben, das heißt möglichst gut begründete und hinreichend spezifische Ge- und Verbote unter Rekurs auf allgemeine Prinzipien und Kriterien zu formulieren. Das gilt auch für Fragen rund um Krieg und Frieden, nicht zuletzt, weil es darum geht, Regeln zu formulieren, die für alle Konfliktparteien gleichermaßen bindend sind und die bei diesen über einen legalistischen Zugang hinaus Anerkennung finden.
So ausgefeilt und sachkundig die Argumentationen im Hintergrund von moralischen Normen auch sein mögen, bedarf es zu einem nachhaltigen Aufbau von Frieden nicht nur allgemein anerkannter Regeln, sondern ebenso beständiger Haltungen, die Individuen und im Weiteren auch Institutionen motivierend und stimulierend prägen. Solche Haltungen, die eine Person beständig auf kognitiver wie affektiver Ebene in ihrem Handeln leiten und zu bestimmten Urteilen und Reaktionen zugunsten des Gelingens des eigenen Lebens wie des Zusammenlebens der Gemeinschaft disponieren, heißen in der Lesart klassischer (hier: aristotelischer) Philosophie Tugenden. Weil Tugenden als beständige Haltungen vorgestellt werden, die es einzuüben gilt, liegen sie einem modernen Resilienzkonzept nah.
Bestimmte Haltungen, die die verschiedensten Beziehungen unseres Lebens kennzeichnen – wie Aufmerksamkeit oder Versöhnlichkeit – scheinen für ein friedliches Zusammenleben bedeutsam. Ansatzpunkt moderner Tugendethiken sind häufig diese Beziehungen (Merkl 2015, 233-259). Aus diesem relationalen Blickwinkel wird auch die politische Dimension von Tugenden deutlich. Das Gesellschaftliche und das Persönliche stehen in einem Wechselverhältnis, das der Moraltheologe Alexander Merkl wie folgt beschreibt:
„Einerseits ist die Zivilgesellschaft jener Realisierungs-, Bewährungs- und Lernort von Tugenden, wo sich diese aus einem personalen in sukzessive größer werdende Kontexte ‚übersetzen‘; andererseits setzt die Bürgergesellschaft selbst Tugenden als soziales Kapital und humane Ressourcen bei ihren Akteuren voraus, um ihren charakteristischen Beitrag im staatlichen und globalen Gesamten zu leisten.“ (Merkl 2015, 396)
Ein tugendethischer Ansatz lässt sich mit einem relationalen Zugang zu Resilienz gut verknüpfen, der die Bedeutung von Beziehungen für Resilienz in den Fokus rückt. Für nachhaltige Friedensarbeit ist es notwendig, Kommunikation herzustellen und zu ermöglichen, um Solidarität und Vertrauen zwischen Konfliktparteien und soziale Kohäsion zu stärken (Bedadyuti/Funkhouser 2025). Eine tugendethische Perspektive macht darauf aufmerksam, dass dazu eine Einübung wertgeladener Überzeugungen und Haltungen notwendig ist, um Kommunikation nicht allein strategischen Mechanismen zu überlassen (»Deals zu schließen«). Mit dem Verweis auf moralische Werte, die nicht in einem Nutzenkalkül aufgehen, kommt ein wichtiger Zug des Tugendbegriffs in den Blick und damit ein Unterschied zum Resilienzbegriff.
Tugenden sind nicht mit Skills zu verwechseln, die für das eigene Wohlergehen, Beziehungen oder für ein friedliches Zusammenleben in irgendeiner Form nützlich sind (Schockenhoff 2014, 109-114). Deshalb lässt sich zwar Resilienz als typischer Charakterzug von Tugenden beschreiben oder auch – wie gerade geschehen – Tugenden als für ein umfassenderes Resilienzverständnis bedeutsam ausweisen. Doch ist Resilienz weder deckungsgleich mit Tugend schlechthin, noch mit einer Tugend im Speziellen. Resilienz ist im moralischen Sinne kein normatives Konzept, wenn es auch auf Moralität und im weiten Sinne auf die Frage nach dem Guten, etwa in Gestalt von Tugenden, angewiesen ist.
Herausforderungen der Perspektive
Eine tugendethische Perspektive hat natürlich auch ihre Probleme. Allein der Begriff der Tugend kann je nach Kontext bürgerliche Spießigkeit oder sogar militaristischen Heroismus transportieren. Tugendwörter bleiben häufig unscharf. Eine Handlungsorientierung können sie aber nur durch eine nähere Kontur gewinnen. Ohne weitere Klärung haben moralisch aufgeladene Konzepte wie Tugenden beispielsweise das Potenzial, als subtile Machtinstrumente gegenüber ohnehin schon im Konflikt besonders vulnerable Gruppen zu wirken, beispielsweise indem im Namen von Versöhnlichkeit oder Barmherzigkeit von Opfern von Gewalt Vergebungsbereitschaft eingefordert wird.
Ohne eine anschauliche Vorstellung vom Guten bleiben Tugendwörter also hohl. Was bedeutet es, versöhnlich, klug, gerecht usw. zu sein? Weshalb sollten solche Haltungen angestrebt werden? Eine Antwort auf solche Fragen ist weniger durch allgemeine Erläuterungen, sondern vor allem durch Beispiele und Erzählungen zu gewinnen, in der eine lebendige und damit attraktive, motivierende und affizierende Vorstellung vom Guten anschaulich wird. Dies ist ein großer Vorzug eines tugendethischen Zugangs gegenüber abstrakten Normethiken.
Alternative Erzählungen von Resilienz
Abzuwenden gilt es ein Resilienzverständnis, dass sich in Gefahrenabwehr, Verstetigung und Widerständigkeit erschöpft und droht, technisierend und militarisierend enggeführt zu werden. Strukturelle Probleme bleiben auf diese Weise unbearbeitet und verhängnisvolle Logiken weiter wirksam. Es bedarf also einer transformierenden Dimension im Resilienzkonzept. Erzählungen können für eine solche Transformation große Bedeutung haben, wie es im Hinblick auf die ökologische Krise etwa von Donna Haraway (2016) und Christof Mauch (2019) vorgeschlagen wurde.
Beiden geht es um die konkrete Geschichte gelungener Transformation, die von der Kreativität, den Mühen und der Ausdauer ihrer Protagonist*innen erzählen. Haraway schlägt zudem den Weg der Fiktion ein, um eine positive Vision der Zukunft zu entwickeln. Mauch verfolgt seine Idee von »slow hope«, die durch kleine, unscheinbare Erfolgsgeschichten genährt wird. Beiden geht es darum, mit Erzählungen die bisher wirksamen Logiken mit ihren fatalen Konsequenzen zu unterlaufen. Sie lehnen daher auch herkuleanische Narrative (Mauch) oder den »God Trick« (Haraway) ab, die daraufsetzen, das Problem gewissermaßen von außen lösen zu können – meist durch Technisierung eingefädelt in kapitalistische Mechanismen, ohne tatsächlich die zu Grunde liegenden Probleme anzugehen. Vielmehr bedarf es vieler kleiner Erzählungen, die anderen Logiken folgen, die in die konkreten Gegebenheiten involviert sind und involvieren und auf diese Weise die Möglichkeit der Alternative zum Status quo ansichtig machen.
Eine solche Erzählung soll zum Abschluss zumindest skizziert werden. Aus den ukrainischen Kriegsgebieten berichteten im März 2025 Seelsorger*innen im Kontext einer Konferenz in Rom (es handelt sich um eine persönliche Erzählung) von ihrer Initiative, auf den Kriegsfriedhöfen mit den Hinterbliebenen ins Gespräch zu kommen. Einmal in der Woche wird so bewusst versucht, dem aufkommenden Hass gegen Russ*innen entgegenzutreten. Die Seelsorger*innen gehen von Grab zu Grab und suchen Gespräche mit den Trauernden. Alle treibt die Frage um: Wie soll es weitergehen? Wie kann wirklicher Frieden imaginiert werden? Dabei gilt es für die Seelsorger*innen, dem maßlosen Schmerz, der Trauer und Wut der Hinterbliebenen entgegenzutreten. Dies bedeutet für die Seelsorger*innen, bewusst in den Schmerz zu gehen und kann nur mit einem tugendhaften Ansatz motiviert werden. Transformation beginnt mit der Umwandlung dieses Hasses in eine mögliche Zukunft der Versöhnung. Es ist nun auch Aufgabe der Seelsorge, dafür bereit zu stehen, dass sich der Hass nicht verfestigt.
Für einen nachhaltigen Frieden hat das kreative Paradigma für den Resilienzbegriff das größte Potenzial, da es nicht nur an einer Absicherung des Status quo, sondern an einer Transformation auf eine gute Zukunft hin orientiert ist. Ein tugendethischer Ansatz kann die transformative Richtung der Resilienz verstärken, weil er daran erinnert, die Frage nach dem Guten zu stellen. Eindimensionale Strategien wie eine bloße Militarisierung bieten darauf keine befriedigende Antwort. Vielmehr sind wir auf Geschichten von Menschen angewiesen, die sich in einem umfassenden Sinne um Resilienz gegenüber Hass und Gewalt bemühen. Diese Menschen können wir alle sein.
Literatur
Bedadyuti, J.; Runkhouser, R. (2025): Freedom to flourish: A systematic review of the literature at the intersection of resilience, communication, and peacebuilding. In: Connaughton, S. L./Pukallus, St. (Hrsg.): The Routledge Handbook of Conflict and Peace Communication. New York: Routledge, S. 385-396.
Bonn International Center for Conflict Studies (BICC); Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung; Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg; Institut für Entwicklung und Frieden Universität Duisburg-Essen (2023): Friedensgutachten 2023: Noch lange kein Frieden. Bielefeld.
Bonß, W. (2015): Karriere und sozialwissenschaftliche Potenziale des Resilienzbegriffes. In: Endreß, M.; Maurer, A. (Hrsg.): Resilienz im Sozialen. Theoretische und empirische Analysen. Wiesbaden: Springer VS, S. 15-31.
Deutscher Ethikrat (2022), Vulnerabilität und Resilienz, Berlin.
Haraway, D. (2016): Staying with the Trouble. Making Kin in the Chthulucene. Durham/London: Duke University Press.
Keck, M. (2015): Gewalt, Raum und Resilienz. Handeln im Kontext bewaffneter Konflikte. In: Korf, B.; Schetter, C. (Hrsg.): Geographien der Gewalt. Kriege, Konflikte und die Ordnung des Raumes im 21. Jahrhundert. Stuttgart: Franz Steiner Verlag, S. 146-162.
Mauch, Ch. (2019): Slow Hope: Rethinking Ecologies of Crisis and Fear. RCC Perspectives, 2019 (1).
Merkl, A. (2015): ‚Si vis pacem, para virtutes‘: Ein tugendethischer Beitrag zu einem Ethos der Friedfertigkeit (Studien zur Friedensethik, Bd. 54). Münster: Aschendorff Verlag.
Merkl, A. (2017): Schlüsselbegriff Resilienz: Die europäische Sicherheitsagenda in ethischer Lesart. Amosinternational 11 (2), S. 30-36.
Merkl, A. (2022): Friedensethik. In: Ders.; Schlögl-Flierl, K. (Hrsg.): Moraltheologie kompakt. Grundlagen und aktuelle Herausforderungen. 2. Aufl. Regensburg: Pustet, S. 297-308.
Schlögl-Flierl, K. (2023): Resilience – normatively conceived, transformatively developed. Ethics and Armed Forces 2023 (1), S. 8-14.
Schneider, M.; Vogt, M. (2016): Glaube, Hoffnung, Liebe als Resilienzfaktoren: Theologisch-ethische Erkundungen. Münchener Theologische Zeitschrift 67, S. 195-208.
Schockenhoff, E. (2014): Grundlegung der Ethik. Ein theologischer Entwurf. 2. Aufl. Freiburg: Herder.
Tim Zeelen ist PostDoc am Lehrstuhl für Moraltheologie, Universität Augsburg.
Kerstin Schlögl-Flierl ist Inhaberin des Lehrstuhls für Moraltheologie, Universität Augsburg.

