W&F 2025/3

Waffen erfassen für die Konfliktprävention

Potential von Waffendaten für die Konfliktfrühwarnung

von Joshua Angelo Bata und Matilde Vecchioni

Ströme konventioneller Waffen können ein wichtiges Warnsignal für den Ausbruch oder die Eskalation von Konflikten und Gewalt sein. In diesem Artikel werden die wichtigsten Datenanforderungen für die Konfliktfrühwarnung untersucht und analysiert, wie dies mit der spärlichen Verwendung von Daten über Waffenströme in diesem Bereich zusammenhängen könnte. Außerdem werden die wichtigsten Herausforderungen bei der Erhebung von Daten über Waffenströme zusammengefasst und diskutiert, wie diesen Herausforderungen begegnet werden könnte. Abschließend werden Vorschläge zur Verbesserung und Aufrechterhaltung der Datenerhebung über Waffenströme gemacht.

Konventionelle Waffen, insbesondere Kleinwaffen und leichte Waffen (SALW), sind nach wie vor ein Hauptinstrument der Gewalt. Von Myanmar, wo Waffentransfers weiterhin Gewalt gegen die Zivilbevölkerung ermöglichen (UN-Sonderberichterstatter 2023, S. 49), über Angriffe nichtstaatlicher bewaffneter Gruppen in Westafrika mit vielen Opfern (Nsaibia 2024) bis hin zu Waffen und Munition in Lateinamerika, die fast routinemäßig an kriminelle Gruppen umgeleitet werden (Schoennet 2025): Die ununterbrochene, massive Verbreitung von Kleinwaffen und leichten Waffen verlängert und verschärft Konflikte in der ganzen Welt. Dieses globale Muster unterstreicht einen wichtigen Punkt: Umfassende Daten über Waffenströme sind für die Ausarbeitung wirksamer Maßnahmen zur Gewaltprävention unerlässlich.

Ein vielversprechender Anwendungsfall für Daten über Waffenströme ist daher die Konfliktfrühwarnung. Da die Welt sich einer beschleunigten Aufrüstung und einer Zunahme an bewaffneten Konflikten gegenübersieht, ist die Frühwarnung mehr denn je ein wichtiges Instrument zur Konfliktminderung, Deeskalation und Prävention. Waffenflüsse werden als mögliches Signal für den Ausbruch, die Eskalation und den Rückfall in einen bewaffneten Konflikt angesehen (Laurence 1999, S. 6ff.). Mit Ausnahme einiger weniger regionaler Initiativen (z.B. ECOWAS Early Warning and Response Network) bleibt die Nutzung von Daten über solche Ströme jedoch sporadisch und unzureichend erforscht.

Anforderungen an Daten zu Waffenströmen

Frühwarnung setzt voraus, dass die Informationen gut gepflegt werden: Sie müssen regelmäßig aktualisiert, auf ihre Zuverlässigkeit überprüft und so verwaltet werden, dass eine langfristige Zugänglichkeit gewährleistet ist. Die Daten müssen außerdem aus öffentlichen Quellen stammen, um ihre Überprüfbarkeit zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund schränken einige Aspekte heute vorhandener Daten zu Waffenströmen ihre Nutzbarkeit als Variable für die Konfliktfrühwarnung ein (Bata et al. 2025, S. 5).

Nicht alle diese Daten sind für die Öffentlichkeit zugänglich (ibid.). Einige Daten über Waffenströme sind entweder nicht öffentlich zugänglich, werden nur teilweise freigegeben oder sind auf Abonnementbasis erhältlich. Die Datensätze zu Waffen sind zudem auch noch verstreut: Es gibt keine zentrale Anlaufstelle für Daten über Waffen, die Fachleute der Frühwarnung problemlos nutzen könnten (Bata und Mumford 2023). Die jährlichen Waffentransferdaten des Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstituts (SIPRI) beispielsweise konzentrieren sich nur auf größere konventionelle Waffen. Die »Global Firearms Holdings« des Small Arms Survey, die zuletzt 2017 aktualisiert wurden, enthalten Daten zu Kleinwaffen und leichten Waffen, während das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) eine Quelle für Daten zu illegalen Schusswaffen sein kann. Die Norwegian Initiative on Small Arms Transfers (NISAT), die 2017 eingestellt wurde, hatte sowohl illegale als auch legale Ströme von SALW und Munition erfasst.

Da bestimmte Frühwarnsysteme eine regelmäßige und kontinuierliche Bereitstellung von Daten erfordern, sind Daten zu Waffen ungeeignet, die nicht häufig oder nur ad hoc veröffentlicht werden, insbesondere für Systeme mit kurzen Vorhersage- oder Überwachungszyklen. Zwischen der Primärdatenerfassung, der Validierung und der Freigabe von Daten über Waffenströme liegt in der Regel jeweils eine Verzögerung, die den Nutzen der Daten für die Beobachtung sich schnell ändernder Trends einschränkt. Darüber hinaus erfordern Frühwarninitiativen, die auf Rechenmodellen beruhen (d.h. auf großen Datenmengen mit starken Schwankungen), zeitlich und räumlich granulare Daten. Viele Daten über Waffenströme liegen aber nur auf der nationalen Ebene vor oder reichen nur begrenzt in die Vergangenheit zurück, was ihre Verwendbarkeit beeinträchtigen kann. Trotz all dieser Anforderungen unterscheiden sich auch die methodischen Ansätze der Frühwarninitiativen ebenso wie das Zusammenspiel der Variablen: Ein Datensatz zu Waffenströmen, der für ein System wenig Vorhersagewert hat, kann für ein anderes System dennoch wertvoll sein.

Hauptquellen und Grenzen der Datenerhebung

Die fortgesetzte Erhebung von Daten zu konventionellen Waffen sicherzustellen, einschließlich Kleinwaffen und leichten Waffen, ist eine Herausforderung. Dies ist zum Teil auf die Veränderungen bei bewaffneten Konflikten zurückzuführen – viele Kriege finden jetzt innerhalb eines Staates (intra-staatlich) statt, es sind nichtstaatliche bewaffnete Akteure (NSAG) beteiligt und die Konfliktlinien sind oft verschwommen (Rustad 2025, S. 8). Während die staatlichen Berichte (bspw. an die UN) Daten über internationale Waffentransfers enthalten, sind Informationen über inländische Waffenproduktion und -ströme schwieriger zu bekommen; dies gilt erst recht für Daten über den Erwerb von Waffen durch NSAGs.

Staatliche Berichte sind nach wie vor die Hauptquelle für Daten über Waffenströme, wobei der Zugang zu diesen Daten unterschiedlich gut ist. Seit den 1990er Jahren haben Rüstungskontrollinstrumente wie das UN-Register für konventionelle Waffen und der Vertrag über den Waffenhandel (»Arms Trade Treaty«) die Berichterstattung und Transparenz über internationale Waffentransfers gestärkt. Die Daten zu Waffenströmen und deren Vollständigkeit hängen jedoch letztlich von der Bereitschaft und Fähigkeit der Staaten ab, Einzelheiten über die Produktion, den Erwerb und die Weitergabe von Waffen zur Verfügung zu stellen. Insgesamt muss konstatiert werden, dass sich in den letzten Jahrzehnten die Berichterstattung dramatisch verschlechtert hat (Holtom, Mensah und Nicolin 2022, S. 12). Infolgedessen bleibt die kontinuierliche Bereitstellung von Daten lückenhaft (Holtom und Mensah 2024). Darüber hinaus enthalten die Berichte häufig gar keine Daten über Munition und über weniger tödliche Waffen.

Öffentliche und frei zugängliche Informationen – via soziale Medien, Satellitendaten, Nachrichtenberichte oder Veröffentlichungen der Industrie – sind ebenfalls eine wichtige Quelle für Daten über Waffenströme, die von Forschungsinstituten, Journalist*innen, Organisationen der Zivilgesellschaft und dem Privatsektor zusammengestellt und veröffentlicht werden. Auch wenn diese Daten möglicherweise ad hoc und weniger zuverlässig sind als staatliche Berichte, können sie doch detaillierte Informationen über Waffenströme liefern, einschließlich Kleinwaffen und leichte Waffen sowie Munition. Eine weitere Quelle sind Daten aus der Vor-Ort-Überwachung, die in der Regel von Missionen vor Ort (z.B. UN- oder AU-Missionen), Expert*innengruppen, Untersuchungsgremien und der Zivilgesellschaft (z.B. »Conflict Armament Research«) erhoben werden. Die anhand von Befragungen, Dokumenten, Augenzeugenberichten und Fotos gesammelten Felddaten enthalten aktuelle und detaillierte Informationen über bestimmte Waffentypen und deren Verbreitung – oft mit einem engen geografischen Geltungsbereich.

Trotz ihrer Relevanz erfordert die Aufrechterhaltung konsistenter und regelmäßiger Datenerhebung über Waffenströme erhebliche personelle und finanzielle Ressourcen, sei es auf globaler, regionaler oder nationaler Ebene. Insbesondere für Waffenbeobachter*innen in Gebieten, die von bewaffneten Konflikten und Gewalt betroffen sind, stellen die physischen Risiken eine zusätzliche Herausforderung dar und führen zu einer – oft fragmentierten – Ad-hoc-Datenerhebung.

Aktuelle Entwicklungen in der Datenerhebung

Trotz der Herausforderungen gibt es heute zuverlässigere Daten über Waffenströme als noch vor ein oder zwei Jahrzehnten, was auf die Entwicklung von Methoden und Technologien für die Datenerfassung zurückzuführen ist (Bata et al. 2025). So setzen beispielsweise die Expert*innen vor Ort verschiedene Instrumente ein: von der Untersuchung der Bezugsquellen für Waffen bis hin zur Analyse der Veränderungen der Schwarzmarktpreise. Solche Methoden sind besonders nützlich, um die Verbreitung von Waffen in bestimmten Kontexten aufzudecken.

Der technologische Fortschritt bietet auch die Möglichkeit, die Datenerhebung über Waffen für globale Datenbanken zu verbessern. Dies wurde auch – auf internationaler Ebene – vom »Global Digital Compact« der Vereinten Nationen aufgegriffen, der die Nutzung von künstlicher Intelligenz und »Open Source Intelligence«-Methoden (OSINT) für die Konfliktprävention empfiehlt. Im Falle von Daten über Waffenströme werden mit OSINT-Methoden Informationen aus öffentlich zugänglichen Quellen gesammelt und ausgewertet. Der Einsatz von OSINT hat den Umfang und die Tiefe der verfügbaren Daten erhöht und kann Informationen über Waffenströme und deren Verwendung beinahe in Echtzeit liefern. Bellingcat und C4ADS haben gezeigt, wie OSINT genutzt werden kann, um den illegalen Waffenhandel zu kartieren.

Die Anwendung von Algorithmen des maschinellen Lernens hat die Automatisierung der Sammlung und Analyse von Waffendaten vorangetrieben. Das »SALW Dashboard« der Florida International University und der Regionalen Koordinator*in für Wirtschafts- und Sozialforschung (»Coordinadora Regional de Investigaciones Económicas y Sociales«, CRIES) ist ein Beispiel für die automatisierte Datenerfassung – mit menschlicher Überprüfung – zur Überwachung waffenbezogener Vorfälle in Lateinamerika. Maschinelles Lernen kann auch zur digitalen Identifizierung von Waffen eingesetzt werden und so die Datenerfassung durch Nicht-Waffenexpert*innen unterstützen.

Ideen zur Verbesserung der Datenerfassung

Innovationen bei den Datenerhebungsmethoden und -technologien bringen noch nicht ausgeschöpftes Potenzial von Waffendaten für die Konfliktfrühwarnung mit sich. Vor diesem Hintergrund können die an der Erhebung von solchen Daten beteiligten Akteure – darunter Forschungsinstitute, UN-Organisationen und UN-Missionen, Hochschulen und zivilgesellschaftliche Organisationen – konkrete Möglichkeiten zur Verbesserung der Datengeeignetheit prüfen. Dazu gehören:

  • Investitionen in die Standardisierung, langfristige Pflege, geografische Ausdehnung und häufigere Aktualisierung öffentlich zugänglicher Daten über Waffenströme.
  • Erwägung der Wiederaufnahme von früher betriebenen (z.B. NISAT) oder der Einrichtung neuer Datenbanken (z.B. SALW-Transfers oder -Bestände und Munitionstransfers).
  • Förderung innovativer Forschungsansätze bei der Erhebung von Daten über Waffenströme (z.B. über militärische Arsenale nichtstaatlicher bewaffneter Gruppen). Die Entwicklung des Rebels’ Armament Dataset (RAD) ist ein gutes Beispiel dafür (Pamp et al. 2024).
  • Gewinnung waffenbezogener Daten im Kontext bestehender Erhebungen zu Konflikten, z.B. im Rahmen des »Armed Conflict Location and Event Data«-Project (ACLED).
  • Ausweitung des Einsatzes von Data Mining durch die Waffenbeobachter*innen: Sammlung unstrukturierter Daten (z.B. Text, Bilder, Audio- oder Videodaten) und deren Überführung in einen strukturierten Datensatz, um Waffendaten in Echtzeit zu gewinnen.
  • Weiterentwicklung und Einführung von Instrumenten – wie z.B. digitale Waffenklassifikatoren – zur Unterstützung von Nicht-Waffenexpert*innen bei der Daten­erfassung.
  • Unterstützung der Datenerfassung durch UN-Peacekeeping und politische Sondermissionen der Vereinten Nationen, indem deren waffenbezogenes Fachwissen gestärkt wird. Ressourcen wie das UNIDIR-­Toolkit zur Analyse waffenbezogener Risiken (»Arms-Related Risk Analysis Toolkit«), das über 300 waffenbezogene Indikatoren enthält, könnten zu diesem Zweck genutzt werden.

Die Verwendbarkeit von Daten zu Waffenströmen für die Frühwarnung zu verbessern liegt jedoch nicht allein in der Verantwortung der Datenerhebenden. Bemühungen zur Verbesserung ihrer Relevanz und Wirkung müssen in engem Dialog mit den Anbietern von Frühwarnsystemen – und deren Bedürfnissen – entwickelt und den Informationsaustausch zwischen diesen beiden etablierten Fachgruppen gefördert werden. Es liegt auch in der Verantwortung der Staaten und internationalen Organisationen – einschließlich der UN-Organisationen –, das Potenzial von Daten über Waffenströme für die Frühwarnung in die einschlägigen internationalen politischen Prozesse einzubringen – wie etwa die jährlichen Konferenzen der Vertragsstaaten des Vertrags über den Waffenhandel, die Überprüfung der Friedenskonsolidierungsarchitektur der Vereinten Nationen im Jahr 2025 oder auch die Umsetzung des »Zukunftspakts« (2024). Schließlich spielen die Staaten sowohl als Datenlieferanten als auch als Endnutzer eine wichtige Rolle. Daher ist es wichtig, die regelmäßige Berichterstattung zu unterstützen, die Transparenz zu erhöhen und das Vertrauen der Staaten in die Daten und Frühwarnsysteme zu stärken. Dies ist auch eine entscheidende Voraussetzung, um die Lücke zwischen Frühwarnung und frühzeitigen Maßnahmen zu schließen.

Hinweis

Die in diesem Artikel angeführten Diskussionen sind das Ergebnis einer gemeinsamen Ini­tia­tive des Instituts der Vereinten Natio­nen für Abrüstungsforschung (UNIDIR), von Conflict Armament Research (CAR), des Peace Research Institute Oslo (PRIO) und von Violence & Impacts Early-Warning System (VIEWS), in der Lücken, Herausforderungen und Wege zur Nutzung von Daten über Waffenströme für die Konfliktfrühwarnung aufgezeigt wurden. Der Artikel gibt nicht notwendigerweise die Ansichten und Meinungen der Vereinten Nationen, ­UNIDIR, CAR, PRIO, VIEWS, ihrer Mitarbeiter oder Sponsoren wieder.

Literatur

Bata, J.; Mumford, E. (2023): Can arms and ammunition flows data inform conflict early warning and early response? Data & Policy Blog. Data for Policy and Cambridge University Press.

Bata, J.; Vecchioni, M.; Hofmann, U. (2025): Path­ways to Action: Harnessing arms and ammunition flows data for conflict early warning, insights from 2024 expert exchanges. Geneva: UNIDIR, CAR, PRIO, VIEWS.

Holtom P.; Mensah, A.; Nicolin, R. (2022): The Case for Strengthening Transparency in Conventional Arms Transfers. Arms Control Today 52(9), S. 12-16.

Holtom, P.; Mensah, A. (2024): The end of transparency in international arms transfers? Geneva: UNIDIR.

Laurence, E. (1999): Monitoring the Flow, Availability and Misuse of Light Weapons: A new tool for the early warning of violent conflict. In: Ebd. (Hrsg.): Arms Watching, integrating small arms and light weapons into the early warning of violent conflict. International Alert. S. 5-18.

Nsaiba, H. (2024): Conflict Watchlist 2025, The Sahel and Costal West Africa. ACLED.

Pamp, O.; Mehltretter, A.; Binder, P.; Thurner, P. W. (2024): Introducing the Rebels’ Armament Dataset (RAD): Empirical Evidence on Rebel Military Capability, Journal of Conflict Resolution, zur Veröffentlichung angenommen.

Rustad, S. (2025): Conflict Trends: A Global Overview, 1946-2024. PRIO Paper. Oslo: PRIO.

Schoennet, Z. (2025): How Corruption Fuels Arms Diversion in Latin America. InSight Crime.

UN Special Rapporteur on the human rights situation in Myanmar (2023): The Billion Dollar Death Trade: The International Arms Networks that Enable Human Rights Violations in Myanmar. UN Doc.A/HRC/53/CRP.2

Joshua Angelo E. Bata ist assoziierter Forscher im Programm für konventionelle Waffen und Munition bei UNIDIR. Er ist von Manila aus für die Arbeit des Programms in Asien zuständig. Seine Forschung konzentriert sich auf Waffenströme und deren Nutzen für die Konfliktfrühwarnung sowie auf den Einsatz von Drohnen durch nichtstaatliche bewaffnete Gruppen.
Matilde Vecchioni ist assoziierte Forscherin im Programm für konventionelle Waffen und Munition bei UNIDIR in Genf. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die improvisierte Herstellung konventioneller Waffen und auf die Verbindungen zwischen der Prävention von gewalttätigem Extremismus und der Verwaltung von Waffen und Munition.

Aus dem Englischen übersetzt von David Scheuing.

erschienen in: Wissenschaft & Frieden 2025/3 Ära der Aufrüstung, Seite 23–25