Umkämpfter »Frieden«
Friedensvisionen feministischer Antikriegsbewegungen
von Elena Smirnova
Was »Frieden« in einem aktiven Krieg bedeuten kann, ist häufig umkämpft. Im Kontext des Russland-Ukraine-Krieges dominiert in öffentlichen Diskursen meist ein Verständnis von Frieden als Waffenstillstand, Ordnung oder geopolitischem Deal. Feministische Antikriegsbewegungen stellen dem andere Vorstellungen entgegen, die auch weit über die Kritik des Kriegshandelns hinausweisen. Am Beispiel des russischen Antikriegsnetzwerks »Feminist Anti-War Resistance« zeigt der Beitrag, wie dieses Frieden als soziale, demokratische, dekoloniale praktische Utopie vordenkt – und vorzuleben beginnt.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine ist nicht nur ein militärischer, sondern auch ein diskursiver Konflikt. Dabei zeigt sich, dass »Frieden« kein neutraler Begriff ist. Was als Frieden gilt, ist politisch und epistemisch umkämpft und in ungleiche geopolitische, koloniale und gesellschaftliche Machtverhältnisse eingebettet (vgl. Brunner 2020; Azarmandi und Pauls 2024). Die hegemonialen Friedensnarrative folgen meist derselben Logik: Frieden erscheint als Figur militarisierter staatlicher Sicherheit, als Wiederherstellung territorialer Integrität, Abschreckung, Aufrüstung, oder er wird an wirtschaftliche Interessen und geopolitische »Deals« geknüpft, in denen Menschen kaum vorkommen. Solche Antworten treten als Alternativen zum Krieg auf, bleiben aber in jenen Herrschaftsverhältnissen verhaftet, die Gewalt ermöglichen – im Horizont dessen, was Johan Galtung als »negativen Frieden« bezeichnet hat: die Abwesenheit direkter Gewalt, ohne die zugrunde liegenden Macht- und Ungleichheitsverhältnisse zu verändern (vgl. Galtung 2013).
Feministische Antikriegsbewegungen widersprechen diesen militarisierten Friedensnarrativen und formulieren eigene Vorstellungen davon, was Frieden bedeuten kann und welche Bedingungen er erfordert, bleiben jedoch in westlichen friedenspolitischen Debatten oft ungehört. Deshalb richtet sich der Blick des Beitrags auf diese Bewegungen. Als Fallbeispiel dient das Netzwerk »Feminist Anti-War Resistance« (FAR). Die Analyse stützt sich auf diverse Materialien der Bewegung und rekonstruiert FARs Friedensvorstellungen und wie sich diese in Forderungen, Solidaritätspraktiken und alternativen Organisationsformen niederschlagen.
Wer ist Feminist Anti-War Resistance?
Feminist Anti-War Resistance wurde am 25. Februar 2022 etabliert, einen Tag nach Beginn der russischen Invasion in der Ukraine; zunächst als Notfall-Chatroom feministischer Aktivist*innen. Daraus entwickelte sich ein transnationales Netzwerk mit mehr als 40 autonomen Gruppen in Russland und im Ausland. Zum Netzwerk gehören unter anderem Aktivist*innen aus ethnischen Minderheiten und indigenen Gemeinschaften, LSBTI-Personen sowie Menschen mit unterschiedlichen Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen. Die internationalen Gruppen bestehen vorwiegend aus russischsprachigen Aktivist*innen in der Diaspora.
FAR ist informell und horizontal organisiert, Entscheidungen werden kollektiv getroffen, eine formale Führung gibt es nicht. Diese Struktur ist nicht nur Ausdruck politischen Selbstverständnisses, sondern auch Reaktion auf das repressive russische staatliche System, das Antikriegsaktivismus systematisch verfolgt. In 2024 stufte die russische Generalstaatsanwaltschaft FAR als »unerwünschte Organisation« ein (vgl. OVD-Info 2024). Dennoch reicht der Widerstand der Bewegung von Protesten und Untergrundaktivismus bis zu antimilitaristischer Bildungsarbeit, humanitärer Unterstützung und transnationalen Solidaritätsnetzwerken. Im Mai 2023 erhielt FAR dafür den Aachener Friedenspreis.
Grundlage der Arbeit im Netzwerk ist ein Manifest, das in den ersten Tagen nach Kriegsbeginn kollektiv erarbeitet wurde. Darin kritisiert FAR den Krieg als Ausdruck autoritärer, patriarchaler und imperialer Gewaltverhältnisse und formuliert Forderungen, die über das Ende des Krieges hinausgehen. Im Manifest heißt es: „Feminismus als politische Kraft kann nicht auf der Seite eines Angriffskrieges und einer militärischen Besatzung stehen“ (FAR 2022a). Zugleich entwirft die Bewegung ein eigenes Verständnis von Frieden, das im Folgenden nachgezeichnet wird.
Frieden als gesellschaftliche Transformation
Aus den Materialien von FAR lässt sich ein Friedensverständnis rekonstruieren, das sich deutlich von hegemonialen Narrativen unterscheidet: „Frieden ist nicht auf einen Waffenstillstand beschränkt. Wir wollen Frieden nicht nur ohne offene militärische Gewalt, sondern auch ohne strukturelle Gewalt.“ (FAR 2024a, S. 36) Krieg erscheint bei FAR als extreme Form des Patriarchats – als Verdichtung militarisierter Männlichkeit, staatlicher Gewalt und patriarchaler Machtverhältnisse. „Der Krieg beginnt zu Hause und er muss auch dort enden. Denn er nährt sich von der Gewalt innerhalb unserer Gesellschaften“ (ebd., S. 41). Häusliche, staatliche und militärische Gewalt sind damit Ausdruck derselben patriarchalen Strukturen (vgl. für das Gewaltkontinuum: Cockburn 2007). Frieden zu gewinnen muss daher dort ansetzen, wo Gewalt alltäglich ausgeübt, legitimiert und unsichtbar gemacht wird, und verschiebt sich damit von einem sicherheitspolitischen Ziel zu einem Projekt gesellschaftlicher Transformation.
Der Begriff und die Forderung nach Frieden markiert bei FAR den Bruch mit jenen Ungleichheitsordnungen, die Krieg ermöglichen. Geschlechtsspezifische Gewalt, Angriffe auf reproduktive Rechte und die Rechte von LSBTI-Personen sowie die Rekrutierung marginalisierter Gruppen werden als Teil derselben Gewaltordnung verstanden, die bestimmte Körper als verfügbare Ressource für den Krieg markiert. Soziale Gerechtigkeit, Geschlechtergleichstellung und Antidiskriminierung sind deshalb Voraussetzungen eines Friedens, der diese Gewaltverhältnisse überwinden soll.
Frieden ist bei FAR untrennbar mit Demokratisierung verbunden: „Nachhaltiger Frieden erfordert die vollständige Demokratisierung Russlands, die Aufarbeitung schwerer Menschenrechtsverbrechen und den ideologischen Bruch mit Militarismus und Imperialismus“ (FAR 2024b). Demokratisierung zielt dabei auf eine grundlegende Transformation der politischen, rechtlichen und ideologischen Grundlagen von Militarismus, einschließlich der Abschaffung diskriminierender Gesetze und der Freilassung politischer Gefangener (vgl. FAR 2022a; 2024a).
FAR verankert Dekolonisierung im Kern ihres Friedensverständnisses und richtet ihre Kritik auf russische imperiale Gewaltlogiken und koloniale Kontinuitäten. Ein eigener dekolonialer Zweig arbeitet eng mit indigenen Gemeinschaften zusammen und begreift Ressourcenausbeutung, ökologische Zerstörung und regionale Abhängigkeit vom Zentrum als Formen kolonialer Gewalt, die sich auch in der Unterdrückung von Sprachen, Kulturen und kollektivem Gedächtnis zeigt. Die Invasion der Ukraine erscheint dabei als Ausdruck derselben imperialen Kontinuitäten. Nachhaltiger Frieden erfordert für FAR daher einen Bruch mit diesen Gewaltlogiken – ein Ende von Besatzung, Repression und Zwangs-Russifizierung ebenso wie der Ausbeutung natürlicher wie menschlicher Ressourcen und Lebensräume. Zugleich erhält die ökologische Dimension im Kontext des aktiven Krieges eine eigene Schärfe: Naturzerstörung erscheint als unmittelbare Form der Kriegsgewalt, die Lebensgrundlagen und Zukunft zerstört. Nach der Sprengung des Kachowka-Staudamms in 2023 dokumentierte FAR im Projekt »Ökozid in der Ukraine« die Umweltfolgen. In FARs Gewaltkritik wird deutlich, dass ökologische Zerstörung Bestandteil der Kriegsgewalt ist und so Teil derselben imperialen Logik ist, die Russland sowohl gegen die Ukraine als auch gegen die eigenen peripheren Regionen und indigenen Volksgruppen anwendet (vgl. FAR 2024a, S. 31–32).
Dieses Friedensverständnis ist kein abstraktes Konzept – es entsteht aus den Lebensrealitäten von Aktivist*innen unter Repression und Krieg und ist gerade deshalb für feministische Bewegungen in anderen Kontexten anschlussfähig. Zugleich prägen diese Bedingungen FARs Haltung zur Frage der Gewalt und führen in ein zentrales Spannungsfeld friedensfeministischer Debatten.
Das Dilemma der Gewaltfreiheit
FAR vertritt eine klare antimilitaristische Grundhaltung, lehnt Gewalt im Kontext des Krieges jedoch nicht einfach ab und steht damit in Spannung zur Tradition feministischer Friedenspolitik, die Gewaltlosigkeit als Grundprinzip setzt. So formuliert FAR: „…wir treten für die Werte des bewussten Pazifismus ein, in dessen Rahmen wir anerkennen, dass die Verteidigung gegen eine militärische Aggression nicht gewaltfrei sein kann“ (FAR 2024a, S. 11). Entsprechend solidarisiert sich die Bewegung mit Ukrainer*innen, die von der Kriegsgewalt betroffen sind, und betont: „Wir sind uns bewusst, dass »Antikrieg« kein privilegierter Pazifismus ist, sondern die Anerkennung des Rechts der geschädigten Partei auf Selbstverteidigung.“ (ebd., S. 36) Diese Position unterstreicht FAR durch Verbreitung ukrainischer feministischer Stimmen zu ihrem Recht auf bewaffnete Selbstverteidigung (vgl. FAR 2022c).
Dieses Verhältnis von Gewaltverzicht und Selbstverteidigung verweist auf ein Dilemma, das feministische Friedensbewegungen historisch immer wieder gespalten hat – insbesondere dort, wo normative Prinzipien unter den Bedingungen konkreter Kriegsrealitäten unter Druck geraten (vgl. Meinzolt 2025, S. 65-73). Positionen zu Gewalt lassen sich unter den Bedingungen eines aktiven Konflikts nicht abstrakt formulieren, sondern entstehen unter Handlungsdruck und politischer Polarisierung. Diese Spannung wird strukturell verschärft: Krieg verengt Diskurse und zieht auch friedensfeministische Debatten in binäre militarisierte Logiken hinein. Die Frage verschiebt sich von »Wie lässt sich Gewalt überwinden?« hin zu »Auf welcher Seite stehst du?«. Wer komplexe Zusammenhänge und strukturelle Ursachen thematisiert, gerät unter Loyalitätsdruck (vgl. Meinzolt 2025, S. 68ff.). Damit entfaltet Krieg eine Form epistemischer Gewalt: Kriegsdiskurse bestimmen mit, welche Positionen als legitim erscheinen und welche Solidaritäten denkbar sind.
Auch FAR entkommt diesen Dynamiken nicht. Die Bewegung formuliert ihr Friedensverständnis innerhalb eines Feldes, in dem klare Positionierungen notwendig und zugleich unter starkem Deutungs- und Loyalitätsdruck stehen. Die Frage, die sich dabei unausweichlich stellt, ist, wie ein feministisches Friedensverständnis diese Bedingungen selbst zum Gegenstand kritischer Reflexion machen kann, ohne in binäre Kriegslogiken zurückzufallen. Ein solcher Zugang würde die Spannung zwischen Gewaltverzicht und Selbstverteidigung nicht auflösen, sondern als Bestandteil politischer Praxis ernst nehmen und damit Räume für Solidarität eröffnen, die sich nicht auf Loyalitätslogiken reduzieren lassen. Dass diese Räume schwer zu halten sind, zeigt FARs eigene Praxis – und macht die Frage nach den Bedingungen ihrer Möglichkeit umso dringlicher.
Frieden als gelebte Praxis
Innerhalb von FAR zeigt sich das Friedensverständnis auch in den Strukturen, Formen der Zusammenarbeit und Schutzpraktiken. Die horizontale, dezentrale und kollektiv getragene Struktur zielt darauf ab, hierarchische Modelle abzulehnen und Verantwortung zu teilen. Diese Organisationsweise lässt sich als »präfigurative Friedenspraxis« verstehen – als Vorleben anderer gesellschaftlicher Verhältnisse in gegenwärtigen Organisations- und Beziehungsweisen (vgl. für den Begriff der Präfiguration: Raekstad und Gradin 2020). Zugleich reflektiert FAR selbst die Grenzen dieser Praxis: Horizontalität sei in einer vertikal organisierten Welt nicht vollständig realisierbar und müsse immer wieder neu hergestellt, abgesichert und geleistet werden (vgl. FAR 2024a).
Diese Friedenspraxis zeigt sich in einem breiten Spektrum von Aktivitäten – von Protestformen und humanitärer Unterstützung bis zu Bildungsarbeit und kollektiver Selbstorganisation. Exemplarisch wird sie in den sogenannten »Gruppen des antimilitaristischen Bewusstseins« (GRAS) sichtbar: kleinen, sicheren Gruppen in Russland, die sich in Lesekreisen oder informellen Treffen organisieren und Räume für Austausch über Krieg, Antimilitarismus und feministische Geschichte schaffen. So durchbrechen Aktivist*innen Isolation und organisieren gegenseitige Unterstützung – der Alltag wird zum Raum politischer Selbstorganisation und gelebter Friedenspraxis (vgl. FAR 2022b).
Auch die von FAR entwickelten Bildungsformate gehören zu dieser Praxis. Als Antwort auf staatlich organisierte patriotische Unterrichtsstunden an russischen Schulen, in denen ein militarisiertes Geschichtsbild vermittelt und der Krieg gegen die Ukraine gerechtfertigt wird, setzt FAR alternative Formate wie den »Anti-Unterricht« ein. Die Themen dieses Gegenunterrichts reichen von Antimilitarismus bis zu weiblichem Widerstand gegen Krieg. Bildung wird bei FAR zu einer Praxis des Wissenswiderstands gegen staatliche Kriegspropaganda (vgl. FAR 2025).
Insgesamt schafft FARs Praxis unter Kriegsbedingungen Inseln eines anderen Zusammenlebens: Organisationsformen, Unterstützungsnetzwerke und Bildungsräume, in denen Gewalt verlernt, Verantwortung geteilt und andere Vorstellungen von Sicherheit, Gerechtigkeit und Solidarität erprobt werden. Frieden erscheint als fragile, alltägliche Praxis, die immer wieder begangen werden muss.
Was sich daraus lernen lässt
FAR formuliert ein Friedensverständnis als Gegenentwurf zu Militarismus, Autoritarismus, patriarchalen Geschlechterordnungen und imperialen Kontinuitäten, das sich zugleich als gelebte Praxis zeigt. Das macht deutlich: Friedenspolitik beginnt nicht erst bei Verhandlungen, sondern dort, wo Menschen unter Repression und Kriegsbedingungen andere Formen von Solidarität und Handlungsfähigkeit schaffen. Zugleich zeigt sich, wie Kriegsdiskurse feministische Friedensdebatten in militarisierte Logiken ziehen und unter Loyalitätsdruck setzen.
Diese Dynamik ist nicht auf Russland beschränkt. Autoritäre und rechte Verschiebungen sowie antifeministische Mobilisierungen prägen längst nicht mehr nur autoritäre Kontexte. Auch in Europa werden gesellschaftliche Konflikte zunehmend in sicherheitspolitischen und militarisierten Kategorien verhandelt. FARs Perspektiven gewinnen gerade deshalb an Bedeutung: Sie entstehen nicht im Abstrakten, sondern dort, wo Frieden täglich erkämpft werden muss – und sind deshalb auch dort relevant, wo er als selbstverständlich gilt.
Der Blick auf die russische feministische Antikriegsbewegung wirft eine Frage auf, die uns alle angeht: Was meinen wir, wenn wir von Frieden sprechen, und was praktizieren wir, wenn wir für ihn eintreten? Wie organisieren wir uns? Welche Stimmen werden hörbar und welche nicht? Welche Gewaltverhältnisse werden benannt, welche bleiben unsichtbar? Welche Formen von Solidarität sind möglich? Und wie lassen sich Sorge, Schutz, politische Bildung und solidarische Selbstorganisation als Bestandteile friedenspolitischer Praxis ernst nehmen?
Literatur
Azarmandi, M.; Pauls, C. (2024): Coloniality of peace. In: Postcolonial Hierarchies (Hrsg.): Rewriting Peace and Conflict. Digitales Nachschlagewerk, 24.9.2024.
Brunner, C. (2020): Epistemische Gewalt. Wissen und Herrschaft in der kolonialen Moderne. Bielefeld: transcript.
Cockburn, C. (2007): From where we stand. War, women’s activism and feminist analysis. London: Zed Books.
FAR (2022a): Manifest. Feminist Anti-War Resistance. URL: femantiwar.org/ru/manifesto.
FAR (2022b): Группы роста антивоенного самосознания. Beitrag im Telegram-Kanal ФАС, 19.8.2022. URL: t.me/femagainstwar/4642.
FAR (2022c): Проблема феминистской международной политики. Взгляд из Украины, Telegram-Kanal ФАС, 10.05.2022.
FAR (2024a): Der Krieg beginnt zu Hause. Broschüre, Feminist Anti-War Resistance, URL: femantiwar.org/ru/brochure.
FAR (2024b): Устойчивый мир: наш взгляд. Telegram-Kanal ФАС, 27.2.2024.
FAR (2025): Gegenunterricht zum 9. Mai. Feminist Anti-War Resistance, URL: femantiwar.org/ru/antiurok-k-9-maya.
Galtung, J. (2013): Positive and negative peace. In: Galtung, J.; Fischer, D. (Hrsg.): Johan Galtung: Pioneer of Peace Research. Heidelberg: Springer, S. 173-178.
Meinzolt, H. (2025): Konflikthafte Positionen zu Krieg und Pazifismus in der WILPF. In: Krondorfer, B.; Voglmayr, I. (Hrsg.): Krieg und Friedensbewegung – Feministische Perspektiven. Wien: Mandelbaum Verlag, S. 65-74.
OVD-Info (2024): «Феминистское антивоенное сопротивление» признали «нежелательной организацией» в России (Feministskoje antivojennoje soprotivlenije priznali nežjelatelnoj organisazijej). 27.4.2024.
Raekstad, P.; Gradin, S. S. (2020): Prefigurative politics. Building tomorrow today. Cambridge: Polity.
Elena Smirnova ist Doktorandin an der Universität Wien am Institut für Internationale Entwicklung. Sie forscht zu feministischen und dekolonialen Friedensvisionen im Kontext des Russland-Ukraine-Krieges.

