W&F 2026/1

Ozeanien

Ein weites Meer, durchzogen von Machtinteressen, geopolitischen Projektionen, kolonialen Kontinuitäten – und sichtbar durch das beharrliche Ringen seiner Bewohner*innen um eine lebenswerte Zukunft. In der Betrachtung der maßgeblichen geopolitischen Kräfte ist der Pazifik eine weitgehend leere Leinwand. In der Perspektive derer, für die es »unsere See der Inseln« ist, stellt es das Gegenteil dar: Die zentrale Lebensader, die Verbindungswege, die interkulturelle Brücke.

Die Ausgabe zur »See der Inseln« blickt auf die großen Herausforderungen und Kämpfe der Region: Wie die Staaten und Menschen dieses Ozeans Antworten auf die verschränkten Gewaltformen von Klimawandel, Kolonialismus und Rassismus, Extraktivismus, Folgen von Nuklearsprengungen und imperialer Ausdehnung suchen.

Editorial

Rückblick

Es stand in W&F / Berliner Notizen

Gastkommentar

Nach 1.000 Tagen eines verheerenden Konflikts

Ozeanien

»Unsere See der Inseln«

Begriffe, Konzepte, Traditionen der Erforschung des Pazifiks und Ozeaniens
Die Staaten Ozeaniens zwischen Klimawandel und Geopolitik

Gefangen in den Ansprüchen anderer

Ozeanien in der Sichtweise externer Mächte
Strukturen nuklearer Gewalt und pazifischer Widerstand

Das Ringen um ozeanische Ressourcen

Ein Meer von Inseln als globales Frühwarnlabor

Komplizierte Verflechtungen

Drei Fälle von Kolonialismus und Mikronationalismus aus Ozeanien und Ostindonesien

Überraschend erfolgreich?

Timor-Lestes Weg von der Besatzung zu nachhaltigem Frieden und Demokratie

Die Zahl

0 Bilaterale Begrenzungs­verträge für Nuklearwaffen

Internationales Recht

Israelischer Soldat in Deutschland angezeigt

Syrien

Ein zweiter Frühling in Syrien?

Ein Jahr nach der Machtübernahme in Damaskus

Kriegsdienste

Einwände: Dienst an der Gesellschaft?

Drei Beobachtungen zur Pflichtdienst-Debatte (und Politik)

Forum – Aus dem Herausgeberkreis

– IMI: Den Betrieb entrüsten

Forum – Kongresse und Tagungen

Forum – Rezensionen