in Wissenschaft & Frieden 2026/1Ozeanien, Seite 38-40


Ein zweiter Frühling in Syrien?

Ein Jahr nach der Machtübernahme in Damaskus

Alexander Friedrich

Der endgültige Sturz Bashar al-Assads im Dezember 2024 hat die Karten in Syrien fundamental neu gemischt. Dies erstreckt sich auch auf die Konfiguration internationaler Interessen, die dort am Werk sind. Mit dem Ende des Krieges und der Öffnung des Landes hat sich die Arena der Einflussnahme von außen verlagert: Statt vorwiegend mit militärischen Mitteln Einfluss auf die Konfliktsituation zu nehmen, bemühen sich die entsprechenden Akteure nun, die Nachkriegsordnung und den Wiederaufbau in Syrien zu ihren Gunsten zu gestalten. Dabei zeichnet sich das Risiko ab, fundamentale Fehler der Vergangenheit zu wiederholen, die den Frieden nachhaltig gefährden könnten.

Dieser Artikel steht vorübergehend nur als Abstrakt zur Verfügung ...


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