Im Oktober 1983 ergriff der Bund demokratischer Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen (BdWi) die Initiative für die Herausgabe des Informationsdienstes Wissenschaft und Frieden.
Rainer Rilling und Paul Schäfer übernahmen die Redaktion, Paul Schäfer war verantwortlicher Redakteur und nach einer Übergangszeit besorgte Stefan Knaab Satz, Layout und Design der Zeitschrift.

Nach der Herausbildung verschiedener Friedensinitiativen von WissenschaftlerInnen unterschiedlicher Disziplinen übernahmen 1985 u.a. Repräsentanten der NaturwissenschaftlerInnen, PsychologInnen und InformatikerInnen – Prof. Dr. Ulrich Albrecht, Dr. Jürgen Altmann, Prof. Dr. Armin Bachmann, Prof. Dr. Gernot Böhme, Dr. Ulrich Briefs, Prof. Dr. Egbert Brieskorn, Prof. Dr. Jutta Held, Helga Genrich, Prof. Dr. Jörg Huffschmid, Prof. Dr. Robert Jungk, Dr. Knut Krusewitz, Prof. Dr. Hans Jürgen Krysmanski, Prof. Dr. Helmut Ridder, Dr. Rainer Rilling, Ekkehard Sieker, Prof. Dr. Jürgen Siekmann, Prof. Dr. Jürgen Schneider, Prof. Dr. Gert Sommer, Prof. Dr. Gerda von Staehr, Prof. Dr. Peter Starlinger, Prof. Dr. Marie Veit und Dr. Herbert Wulf – die Herausgeberschaft.

1987 wurde im Design und Umfang endgültig der Schritt vom »Dienst« zur »Zeitschrift« getan. Nach 1989 strukturierten sich die friedenswissenschaftlichen Zusammenhänge in der Bundesrepublik neu. W&F vereinigte sich 1992 mit »Frieden« (vormals »mediatus«), der Zeitschrift des Forschungsinstituts für Friedenspolitik e.V., Weilheim. Aus dem »Informationsdienst Wissenschaft und Frieden« wurde die Vierteljahreszeitschrift »Wissenschaft und Frieden«, getragen von einem gemeinnützigen Verein, dem wichtige Friedensinitiativen der WissenschaftlerInnen angehören sowie die Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK). Verantwortliche Redakteurin wurde 1991 Caroline Thomas, die diese Funktion bis Ende 1995 innehatte.

1996 übernahm Jürgen Nieth die Funktion des verantwortlichen Redakteurs. Und es änderte sich nicht nur das äußerliche Erscheinungsbild von W&F: Fragen der Zukunftssicherung, der Menschenrechte, der zivilen Konfliktlösung nehmen seitdem einen größeren Raum ein, und jede Ausgabe hat ein Schwerpunktthema, das von verschiedenen Seiten beleuchtet wird. Mit der Übernahme der AbonnentInnen von »Frieden und Abrüstung«, der Zeitschrift der Initiative für internationalen Ausgleich und Sicherheit (IFIAS), zum Beginn des Jahres 1998 festigte W&F seine Position als größte interdisziplinäre Wissenschaftszeitschrift für Friedensforschung, Friedensbewegung und Friedenspolitik im deutschsprachigen Raum.

Nach über elf Jahren übergab Jürgen Nieth mit der Ausgabe 3-2007 die Funktion des verantwortlichen Redakteurs an Dr. Fabian Virchow, der diese Funktion bis Mitte 2010 innehatte. Seit August 2010 ist Regina Hagen verantwortliche Redakteurin.

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