Wehner – Zu einer echten Friedensmacht Europa

Ein institutioneller Entwurf für eine weitreichend anders gedachte Friedensordnung wird in diesem Beitrag vorgestellt: das Konzept einer politisch und fiskalisch eigenständigen, demokratisch legitimierten und hoch spezialisierten europäischen Körperschaft für Friedens- und Militärpolitik. Damit ließe sich – so die hier entwickelte Hoffnung – eine »Vereinte Europäische Friedensmacht« konstituieren.

Frey – Keine Waffen, sondern Massenvernichtungsmittel

Im Angesicht der Debatte um Atomwaffen in der aktuellen Abschreckungsstrategie, ihrer Erneuerung, neuen Formen (»Mini-Nukes«), möglicher deutscher Beteiligung an einer »Eurobombe« ist es dringlich notwendig an die prominenten Thesen des nuklearpazifistischen Pfarrers Martin Niemöller zu erinnern.

Wulf – Vier Szenarien zur Zukunft des Ukrainekrieges

Um Leid und Zerstörung in der Ukraine zu beenden, ist es notwendig, diesen Krieg zu stoppen. Bislang haben die diversen Vorschläge und Verhandlungen zu keinem tragfähigen Ergebnis geführt. Dieser Beitrag analysiert vier mögliche Szenarien.

W&F 4/25 – Guest Op-Ed of Female Nobel Laureates – Toward renewal

The world is in crisis. Armed conflicts are escalating. Authoritarian regimes are expanding their grip—sustaining power through fear, division, and militarization. They tighten control through disinformation and fear, stoking insecurity and resentment that turn citizens against one another. In this atmosphere of division, political actors weaponize misogyny, fuel toxic masculinities, ignite new conflicts, and strip women and marginalized communities of their rights.

Jaschek – Was von Sudan übrigbleibt

Die eskalierende Gewalt in Darfur im Oktober 2025 hat die Öffentlichkeit kurzzeitig aufgerüttelt – eine Erklärung für die Gewalt gibt es aber selten. Saskia Jaschek analysiert die Hintergründe und blickt auf die Möglichkeiten der sudanesischen Diaspora und der internationalen Gemeinschaft, auf diesen Krieg noch Einfluss zu nehmen.

Wehner: Der Palästina-Konflikt ist lösbar – Perspektiven für kommende Generationen

Nach mehr als einem Jahrhundert ist der Palästina-Konflikt von einer dauerhaften Lösung so fern wie je. Auch die vielbeschworene Zweistaatenlösung blieb ein leeres Versprechen. Umso dringlicher ist es, sich in diesem Konflikt neuen langfristigen Lösungskonzepten zu öffnen, die Wege zu einer friedlichen und einvernehmlichen Selbstbestimmung über Staatsgrenzen und Staatszugehörigkeiten weisen. Ein solches Konzept wird in diesem Beitrag vorgestellt.

Zang: Zustand und Aufbruch der israelischen Friedensbewegung

von Johannes Zang | Nach über zwanzig Jahren effektivem Stillstand und massiven Hindernissen durch rechtskonservative Regierungen steht die Frage zu beantworten: Wie steht die Friedensbewegung in Israel 2023 da?1 Doch um diese Bewegung und ihre Ziele, Hoffnungen und Scheitern besser in Kontext zu setzen und auch um zu verstehen, weshalb die heutige Friedensbewegung in Israel derart geschwächt dasteht, bedarf es einer kurzen Geschichte der Friedensbewegung.

Hall/Jage-Bowler: »Oppenheimer« aus Sicht der Anti-Atombewegung

von Xanthe Hall und Frederic Jage-Bowler | Der Kinofilm »Oppenheimer« wurde im Sommer 2023 gefeiert – als cineastisches Ereignis; zudem von hoher politischer Aktualität. Aber kann der Film dazu beitragen, die gegenwärtige Debatte um atomare Abrüstung zu befeuern?

(DE) Sheliazhenko: Krieg und gewaltfreie Intervention

Sheliazhenko: War and Nonviolent Intervention

Der Autor hatte diesen Beitrag vor einigen Monaten bei W&F zur Veröffentlichung eingereicht. Noch in der Überarbeitung hatte der Autor eine Hausdurchsuchung durch die ukrainischen Sicherheitsorgane zu erdulden. Er bat uns in der Folge, den Text zügig online zu stellen, um über seine Veröffentlichungen auch klar herausstellen zu können, dass der gegen ihn erhobene Vorwurf der „Rechtfertigung des russischen Angriffskrieges“ nicht aufrechterhalten werden kann. W&F stellt daher diese vorläufige Fassung online, um den Autoren zu unterstützen. Der folgende Text ist auf Englisch.