Wie können zivilgesellschaftliche Akteur*innen Menschenrechtsverstöße oder Kriegsverbrechen verfolgen lassen? Welchen Status hat eigentlich die Natur im Völkerrecht? Was sind die Erfolge und Misserfolge des »Weltrechtsprinzips« in Deutschland? Kann ein Verfahren wegen der Gesundheitspolitik eines Staates vor dem Internationalen Strafgerichtshof gelingen? W&F wagt eine Zwischenbilanz und den Ausblick auf Bewegungen im Völkerrecht. Daneben findet sich in dieser Ausgabe ein Beitrag zur Rolle der Umwelt im Konflikt und der Konfliktbearbeitung in Ruanda sowie ein kurzer Überblicksbeitrag zum Konfliktgeschehen in 2020. Gastkommentar und Presseschau behandeln die Konsequenzen der Abzugsperspektive internationaler Kräfte aus Afghanistan. Im Forum finden sich spannende Rezensionen zu Omri Boehm, Judith Butler und Ullrich Hahn.

Editorial

Presseschau

Gastkommentar

Völkerrecht in Bewegung

Völkerrecht und Vereinte Nationen heute

Neues atomares Wettrüsten?

Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung am Scheideweg
Die Revolution der neuen Rechtssubjekte
Eine globale Bewegung für Diversität, Inklusion und Gleichberechtigung

Was und Wo ist Den Haag?

Die Herstellung der »Neutralität« für Frieden und Konflikte international
Wenn die Anklage von »unten« kommt

Covid-19 vor dem IStGH

Zivilgesellschaftliche Ermittlungsersuchen zur brasilianischen Gesundheitspolitik

Hunger, Folter, Apartheid

Die völkerstrafrechtliche Herausforderung struktureller Gewalt

Globales Unrecht, lokal ahnden?

Analyse und Kritik der Verfahren unter dem Völkerstrafgesetzbuch

Klima und Frieden

Neuer Blick auf Ruanda

Die Bedeutung der Umwelt für Gewalt und Frieden

Konflikte weltweit

Eine Zusammenfassung des Konfliktbarometers 2020

Forum

Symposium »10 Jahre Leben mit Fukushima«, IPPNW, Berlin, 27. Februar 2021
52. Kolloquium der AFK, Online-Veranstaltung, 17.-19. März 2021
Tagung des Arbeitskreises »Junge AFK«, online, 16.-17. März 2021
Jahrestagung der Plattform ZKB, online, 16.-17. April 2021
Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, online, 31. März – 1. April 2021